Frieden

Die Frucht des Geistes

„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe.” – Galater 5:22 Zu einer bestimmten Zeit war die Erde wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe. Es gab nichts auf dieser großen weiten Welt als nur eine trostlose Leere, ein Vakuum. Die hebräische Übersetzung definiert das Wort „leer” als öde, leblos, tot. Dann lesen wir in 1. Mose 1:2 „Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.” Sobald der Geist Gottes zu wirken begann, fingen die Dinge an, zu geschehen – gewaltige Dinge, buchstäblich die Welt erschütternde Ereignisse. Die Finsternis floh, und es wurde Licht. Tag und Nacht wurden voneinander geschieden. Es gab ein Firmament – eine Atmosphäre, wo zuvor nichts existiert hatte. Die Meere und das trockene Land erschienen. Vegetation jeder Art und Größe kam hervor und blühte. Die Meere füllten sich mit lebenden Wesen, einschließlich großen Walen und Ungeheuern. Dann erschienen auch andere lebendige Schöpfungen in unglaublicher Vielfalt (mehr …)

Werft nun eure Zuversicht nicht weg

„Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat.ˮ – Hebräer 10:35 Bei einigen von des Herrn Volk gibt es einen Hang dazu, enttäuscht zu werden, zu denken, daß sie untreu geworden sind und so den Frieden ihres Herzens verlieren werden. In einigen Fällen führt dieses Gefühl der Enttäuschung zu solch einer Furcht und Not, daß der zweite Tod zu befürchten ist. Der Apostel scheint diesen Zustand in unserem Leittext im Sinn zu haben. Wir sind mit Unvollkommenheit umgeben, sowohl des Urteils als auch des Verhaltens, und diejenigen, die eine richtige Einschätzung von sich selbst haben, müssen wissen, daß sie den göttlichen Maßstab und ihr eigenes Versprechen, das sie bei ihrer Weihung gegeben haben, bei weitem nicht erfüllen können. Diese Erkenntnis sollte dazu führen, alle sehr demütig und sehr großzügig in der Einschätzung anderer zu machen, aber nicht Enttäuschung auszulösen. Paulus ermahnt alle, die so denken, mit den (mehr …)