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„Laßt uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens.” – Galater 6:10 Die Entwicklung zur Charakterähnlichkeit mit unserem Herrn Jesus Christus ist die erste Pflicht eines jeden geweihten Kindes Gottes. „Hierzu sind wir berufen”, wie der Apostel zu verstehen gibt, nicht dazu irgendetwas besonderes für irgendjemand sonst zu tun, sondern besonders unseren eigenen individuellen Charakter zu entwickeln – einen guten Kampf zu kämpfen – am ewigen Leben festzuhalten, um die Segnungen zu bekommen, zu denen Gott uns eingeladen hat. Nichts, das wir möglicherweise für andere tun können, sollte als angemessen betrachtet werden, den Platz für das Werk einzunehmen, den Er uns persönlich zu tun gegeben hat. Anscheinend machen viele gute Leute einen Fehler hinsichtlich dieser Anforderung. Wir sehen die großen Institutionen der verschiedenen Glaubensbekenntnisse, die sich für die Bekehrung und Unterhaltung der Welt engagieren; aber zur gleichen Zeit (mehr …)
„Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi (Nachahmer bin)!” – 1. Korinther 11:1 Es war kurz nach Pfingsten, und die Urkirche war noch in ihrem Anfangsstadium. Erfüllt mit dem Heiligen Geist, den sie in großem Umfang empfangen hatten, predigten die Apostel und Jünger den Christus. Wir lesen: „Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.” – Apostelgeschichte 2:47 „Es standen aber einige aus der sogenannten Synagoge der Libertiner und Kyrenäer und der Alexandriner auf und derer von Zilizien und Asien und stritten mit Stephanus.” – Apostelgeschichte 6:9 Warum stritten sie mit Stephanus? Er war ein Diakon, nicht ein Apostel. Kurz zuvor wurde in der Urkirche eine Klage vor die zwölf Apostel gebracht, daß der Dienst materieller Dinge vernachlässigt worden war. Das war in jenen Tagen wichtig, weil, wie es heißt: „Die Menge derer aber, die gläubig geworden, war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, (mehr …)