Adam

Das groß und herrlich gemachte Gesetz

„Er macht das Gesetz groß und herrlich.”

Jesaja 42:21

„Wo kein Gesetz ist, (da ist) auch keine Übertretung”, scheint ein Grundsatz zu sein – eine selbstverständliche Wahrheit. – Römer 4:15 Niemand könnte ein Gesetz übertreten, das ihm nicht gegeben wurde, und das auf ihn nicht anwendbar ist. In seiner Diskussion über die jüdische Sicht des Mosaischen Gesetzes benutzt Paulus dieses Argument, um zu zeigen, daß die Juden die Sache falsch verstanden. Sie hatten den Gedanken, daß sie in Gottes Sicht durch das Gesetz gerechtfertigt waren, weil Gott ihnen am Sinai das Gesetz gegeben hatte. Aber ein Gesetz zu empfangen bedeutet nicht, jenes Gesetz auch zu halten. Daher zeigt der Apostel ihnen, daß aus Gesetzeswerken kein Fleisch vor Gott gerechtfertigt werden kann. – Römer 3:20

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Manasses Umkehr zum wahren Gott

Im ersten und zweiten Buch der Könige eilt den Herrschern Israels und Judas, die auf dem Thron Jahwes saßen, immer eine Beurteilung voraus, die uns vorweg darüber informiert, ob ihre Herrschaft „recht war in den Augen des HERRN”, oder ob sie „böse war in den Augen des HERRN”. Es gab auf dem Thron Jahwes sowohl „gute” als auch „weniger gute” Könige, wobei die als „böse” eingestuften Könige in einer Überzahl regierten. Es gab nur wenige, die „recht in den Augen des HERRN” waren und von ganzem Herzen danach strebten, Seinen Willen zur Ausführung zu bringen. Der Grund für die negativen Beurteilungen der meisten Könige lag darin, daß sie die Gebote Gottes nicht beachteten und ungehorsam waren und sich vor den fremden Göttern Kanaans niederwarfen und ihnen dienten. Es kam aber auch vor, daß ein König zu Beginn seiner Herrschaft in den Wegen Gottes ging und dann mit der Zeit doch (mehr …)