Lichtstrahlen

Der von Jesus bildlich dar­gestellte Tag des Gerichts

„Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.” – Matthäus 25:40 Diese Schriftstelle wird im allgemeinen falsch verstanden. Wenn jemand sie nicht in ihrem Zusammenhang studiert hat, so würde man denken, daß der Herr auf diejenigen hinweist, die während des Evangelium-Zeitalters leben. Aber der Zusammenhang zeigt, daß er auf jene hinweist, die im Millenium-Zeitalter leben werden. Das Prinzip ist jedoch für uns jetzt hilfreich. Wer auch immer irgendeinem, der dem Herrn angehört, eine Wohltat erweist, wird von Ihm so gerechnet, daß er sie ihm erweist. In dem Gleichnis von den Schafen und Böcken lesen wir: „Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle seine Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen, und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen“ – die Völker, nicht die Kirche. Die Kirche wird mit ihm auf (mehr …)

Der Weizen und das Unkraut

„Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reich ihres Vaters.” – Matthäus 13:43 Wir finden das Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut in Matthäus 13:24 – 30 und 36 – 54. In diesem Gleichnis, wie auch im Gleichnis vom Sämann, wird Samen ausgesät. Im Gleichnis vom Sämann wird der Samen als das „Wort vom Königreich” erklärt, während im Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut gesagt wird, daß diese die „Söhne des Königreichs” sind. – Verse 19 und 38 Diese Söhne des Königreichs kommen durch die Kraft des Wortes Gottes ins Dasein, das in ihre Herzen gesät wurde, aber in diesem Gleichnis sind sie selbst der Samen. Dies ist eine wichtige Unterscheidung, die wir im Sinn behalten sollten, wenn wir die verschiedenen Dinge unserer Lektion untersuchen. In dem Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut gibt es zwei Saaten. Der „Weizen” oder der „gute Samen” wird zuerst gesät. Das (mehr …)

Das befestigte Wort der Prophezeiung

„Und so besitzen wir das prophetische Wort (um so) fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht.” – 2. Petrus 1:19 Unsere Zeitschrift wird unter dem Titel „Der Tagesanbruch” herausgegeben. Es mag von Zeit zu Zeit eine Frage in den Gedanken der Leser entstehen, der die Bedeutung des Titels im Zusammenhang zu den Schriften und Gottes Plan der Errettung des Menschen betrifft. Dann gibt es noch den Untertitel – „Ein Verkünder der Gegenwart Christi”. Wir glauben, daß diese Benennung für unser Verständnis von Gottes Zeiten und Zeitpunkten wichtig und eng mit dem Titel „Der Tagesanbruch” verbunden ist. Auf den folgenden Seiten wollen wir über diese Themen sprechen, die sowohl in dem Wort Gottes dargestellt werden als auch in den Schriften anderen prophetischer Zeugnisse enthalten sind, welche uns Verständnis über (mehr …)

Warum nicht für immer leben?

Es scheint, daß dieses Thema für diejenigen, die an die Bibel glauben, überhaupt nicht aufsehenerregend sein wird. Es ist durch die Jahrhunderte hindurch der Glaube und die Hoffnung von Christen gewesen, sich ewigen Lebens zu erfreuen. Jeder Freund der Bibel weiß, daß sie viele solcher Verheißungen enthält. Viele von ihnen sind mit der Hoffnung auf ein ewiges Leben in dem himmlischen Bereich verbunden; unser Thema hat aber im Besonderen mit einem ewigen Leben als menschliches Wesen, hier auf dieser Erde zu tun. Als Gott unsere ersten Eltern erschuf, hatte Er diese besondere Absicht im Sinn, und Er traf jede Vorsorge, daß Sein Plan des ewigen Lebens nicht nur eine Möglichkeit sein, sondern vollständig ausgeführt werden sollte. Es war Gottes Entwurf bei der Erschaffung unserer ersten Eltern, daß sie sich vermehren und die Erde füllen und sie sich untertan machen sollten. Er plante einen Garten östlich von Eden als ihre Heimat. (mehr …)