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Die in diesen Versen berichteten Zwischenfälle ereigneten sich, als unser Herr zum letzten Mal in südlicher Richtung von Galiläa nach Judäa ging. Früher war Jesus, nachdem er mit dem samaritischen Weibe zusammengetroffen war, von den Samaritern freudig aufgenommen worden als er die Stadt Sichar besuchte. – Johannes 4:39 – 42 Aber bei dieser späteren Gelegenheit nahmen sie ihn nicht auf. „Weil sein Gesicht nach Jerusalem hin gerichtet war.” – Lukas 9:53 Zweifellos werden sie eingewendet haben: Warum nach Jerusalem hinaufgehen, dem religiösen Mittelpunkt jüdischer Anbetung? Hat nicht Gerisim mit seinem natürlichen Heiligtum und Altar, wo Josua den Segen über die Stämme aussprach, ebenso viel Anspruch darauf, der Mittelpunkt religiöser Anbetung zu sein, wie Jerusalem? 5. Mose 27:1 -12, Josua 8:30 – 35 Die Samariter nahmen diesmal Jesus nicht auf, weshalb „sie nach einem anderen Dorf gingen”. Ein Angebot zum Dienst Der Bericht sagt uns, daß nachdem sie ihre Reise nach (mehr …)
Nur aus einem wahrhaft geheiligten Herzen konnten diese Worte niedergeschrieben werden. Für Paulus bedeutete das Leben in dieser Welt, ein Glied des Christus zu sein, das durch Selbstaufopferung einzig der Sache der Gerechtigkeit und der Wahrheit des Wortes Gottes dient. Gleichzeitig wäre es aber auch Gewinn für ihn gewesen, zu sterben, zu ruhen von seinen Mühen, um dann am Auferstehungsmorgen bei dem geliebten Herrn sein zu dürfen. Die Entwicklung seines Charakters scheint zu jener Zeit vollendet gewesen zu sein. Er blieb durch Gottes Gnade noch eine Zeit am Leben, damit er der „Herde” des Herrn noch länger dienen konnte. Von diesem seinem Wirken empfingen und empfangen Ermutigung und Segen auch alle Gotteskinder, die seither gelebt haben. So schrieb er denn um das Jahr 60 an die Philipper die bekannten Worte in Kapitel 1 Verse 21 – 30, die so sehr den Inhalt seines dem Herrn geweihten Lebens beschreiben. Vermutlich vier (mehr …)