Dies erwäget

Die Überführung der Bundeslade nach Jerusalem

„Jahwe der Heerscharen! Glückselig der Mensch, der auf dich vertraut!” – Psalm 84:12 Die Ehrfurcht vor Gott ist Gegenstand und Lehre dieses Textes: „ heilig und furchtbar ist sein Name.” – Psalm 111:9 „Er ist ein Gott, gar schrecklich in der Versammlung der Heiligen, und furchtbar über alle, die rings um ihn her sind.” – Psalm 89:7 Als Gott Moses im brennenden Dornbusch erschien und zu ihm sprach, befahl Er ihm: „… Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen, denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliges Land.” – 2. Mose 3:5 Und auch bei seinem Erscheinen am Berg Sinai, dem ganzen Volk sichtbar, verhüllt von einer dichten Wolke, muß dies eine überwältigende Demonstration ehrfurchtgebietender Feierlichkeit gewesen sein, und es wurden besondere Anweisungen gegeben, um etwa unehrerbietigem, nicht passendem Verhalten vorzubeugen. Israel war außerdem ausdrücklich angewiesen, Seinem Gesetz und Seinem Heiligtum Ehrfurcht zu erweisen. – 2. Mose 19:7, 3. (mehr …)

Der Tempel Gottes

„… denn der Tempel Gottes ist heilig, und solche seid ihr.” 1. Korinther 3:17 Das für den jüdischen Tempel gebräuchliche Wort war heykal, was Königsresidenz bedeutet. Oft wurde auch der Begriff kodesh, Heiligtum, verwendet, was seinen Charakter von etwas Heiligem als der Wohnung Jahwes unter Seinem Volk kennzeichnen sollte. Die gleiche Bedeutung hatte auch das Zelt oder mobile Heiligtum der Stiftshütte während der Wüstenwanderung. Der Gedanke, daß Gott in der Mitte Seines Volkes war, fand so sichtbaren Ausdruck, wie Er es auch gesagt hat: „Und ich werde daselbst mit den Kindern Israel zusammenkommen, und es wird geheiligt werden durch meine Herrlichkeit. Und ich werde das Zelt der Zusammenkunft und den Altar heiligen; und Aaron und seine Söhne werde ich heiligen, daß sie mir den Priesterdienst ausüben. Und ich werde in der Mitte der Kinder Israel wohnen und werde ihr Gott sein.” – 2. Mose 29:43 In Erfüllung dieser Prophezeiung kam (mehr …)

Was kein Auge gesehen hat

„Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Uns aber hat Gott es geoffenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.” – 1. Korinther 2:9 und 10 Wenn wir die vielen Verheißungen studieren, die Gott gegeben hat, so finden wir außergewöhnliche Worte, die sich auf zukünftige Reichtümer für die Geweihten dieses Evangelium-Zeitalters beziehen. Diese mitreißenden Verheißungen beschreiben neue und wundervolle Vorrechte, die Gott für jene bereithält, die willig sind, in diesem Leben zu dem Bild Christi umgestaltet zu werden. Unser Leittext zeigt, daß diese Dinge dem natürlichen Menschen nicht offenbart worden sind, sondern daß sie besonders für jene aufbewart wurden, die Gott lieben und wünschen diese Edelsteine der Wahrheit aufzuspüren. Und selbst mit der Hilfe des Geistes Gottes ist es schwierig, die Tiefe der Bedeutung dessen zu begreifen, was (mehr …)

Geistige Müdigkeit überwinden

„Noch ein wenig Schlaf, noch ein wenig Schlummer, noch ein wenig Händefalten, um auszuruhen, – und wie ein Landstreicher kommt deine Armut, und dein Mangel wie ein unverschämter Mann.” – Sprüche 24:33 und 34 Die zukünftige Braut Christi lebt gegenwärtig „in der besten Zeit”. Es ist eine unvergleichliche Zeit eines klareren geistigen Verständnisses des Schöpfers und Seines Planes, in den wir unseren ganzen Glauben setzen. Wir besitzen auch ein bisher noch nie dagewesenes Maß an Freizeit, Freiheit und Gelegenheiten, dem Herrn zu dienen. Die zukünftige Braut Christi lebt jedoch auch in „der schlechtesten Zeit”. Jetzt mag die gefährlichste Zeit in der Geschichte der Kirche des Evangelium-Zeitalters sein, in einen bedrohlichen Zustand geistiger Müdigkeit zu fallen. Wenn wir geistige Müdigkeit in der Weihung mit dem Himmlischen Vater beschreiben sollten, ist es ein Zustand der Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit gegenüber Pflichten und Verantwortung. Eine geistig müde oder gleichgültig gewordene Person ist jemand, der (mehr …)