Des Christen Leben und Lehre

Lukas’ Bild eines vollkommenen Menschen

Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus .” – 1. Timotheus 2:5 Jeder der vier Evangeliumschreiber beschreibt Jesus aus unterschiedlicher Sicht. Matthäus beschreibt ihn als den König Israels, den Messias. Er erwähnt die Weisen aus dem Morgenland und die teuren Geschenke, die sie zu Jesus brachten, aber er sagt nichts über den Besuch der Hirten. Markus sieht Jesus als vollkommenen Diener Gottes, einen, der schnell handelte und selten sprach. Johannes beschreibt Jesus als den Sohn Gottes, Gottes persönlichen Repräsentanten auf der Erde. Er gibt einen Bericht über Jesu Lehren, nicht eine Nacherzählung seines Leben, und sein Bericht enthält weitgehend die Worte, die er sprach. Lukas beschreibt Jesus als einen vollkommenen Menschen. Sein Evangelium ist das umfangreichste, einschließlich eines Prologes, einer Zeit des Wachstums, und eines Berichtes über seine Himmelfahrt nach seiner Auferstehung. Lukas führt das Geschlechtsregister Jesu bis auf Adam zurück, (mehr …)

Meditationen über Zion

„Glückselig, den du erwählst und nahen läßt, daß er wohne in deinen Vorhöfen. Wir werden gesättigt werden mit dem Gut deines Hauses, dem Heiligen deines Tempels.” – Psalm 65:5 Dieser Psalm wird manchmal als das Gesangbuch der Kirche bezeichnet. Viele von diesen Psalmen, eingeschlossen der zitierte Psalm, sind dem „Haupt der Musikanten” gewidmet, daß er die Musik dazu schreibe, worin wir heute unserem Herrn Jesus, als „Haupt der Musikanten” des geistigen Tempels Gottes beschrieben finden könnten. Durch seine Lehren und Beispiele hat er die Harmonie dieser außergewöhnlichen Melodien dieser geistigen Gesänge offenbart, die von David, dem lieblichen Sänger Israels und anderen entsprechend komponiert wurden. Besonders die Psalmen stellen einen der erbaulichen Abschnitte des Wortes Gottes dar. Sie zeigen uns die Art und Weise, in der wir in einer angemessenen Sprache und mit einer gebührlichen Haltung der Ehrerbietung zu Gott sprechen sollen. In den Psalmen finden wir alle Aspekte der vielen (mehr …)

Verführung zum Ungehorsam durch einen alten Propheten

Ein Mann Gottes wird durch das Wort des Herrn von Juda nach Bethel geschickt, wo Jerobeam entgegen dem Gebot des Herrn auf dem Altar seinen Götzen Rauchopfer opfert. Er ist beauftragt worden, gegen den Altar zu weissagen und ein Wunderzeichen zu tun, das ihn als Botschafter Gottes gegenüber Jerobeam ausweisen soll. Nachdem der Prophet die ihm aufgetragene Botschaft gegen den Altar in Bethel überbracht hat, streckt Jerobeam seine Hand vom Altar gegen den Mann Gottes aus, um ihn zu greifen, aber seine Hand bleibt ausgestreckt und verdorrt und das Wunderzeichen geschieht – der Altar zerspringt und die Fettasche vom Altar wird verschüttet. – 1. Könige 12:32 und 13:1 – 5 Als der König die gegen ihn gerichtete Macht Gottes am eigenen Leib erfahren hat, gegen die er nichts tun kann, ersucht er den Mann Gottes für ihn zum Ewigen zu beten, daß seine ausgestreckte und verdorrte Hand wiederhergestellt werde. Gott (mehr …)

Zur Vollkommenheit übergehen

„Darum wollen wir (jetzt) die Anfangslehre von Christus verlassen und zur Vollkommenheit übergehen, nicht abermals den Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott, mit der Lehre von Taufen, von der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.” – Hebräer 6:1 und 2 (Schlachter-Übersetzung) Die hier ausgesprochene Ermahnung des Apostels „zur Vollkommenheit überzugehen”, ist wie viele andere Schriftstellen oft sehr mißverstanden und falsch angewendet worden. Solch falsche Anwendung veranlaßt oft auch aufrichtige Bibelforscher andere Schriftstellen zu mißdeuten, indem sie den Fehler machen, diese nicht in den textlichen Zusammenhang zu bringen. Die großen Lehren und praktischen Wahrheiten der Bibel setzen sich immer in einer erzählerischen und logischen Ordnung oder Folge fort, und erscheinen nicht als eine Sammlung von unzusammenhängenden Versen. Wenn wir verfehlen, diese Tatsache in Betracht zu ziehen, so werden wir über die Bedeutung des Einzeltextes nahezu mit Sicherheit die falschen Schlußfolgerungen ziehen, und ihn (mehr …)