Der ergebene König Hiskia (Teil 2)

Lesedauer: 10 Minuten

„Nun aber, HERR, unser Gott, rette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, dass du allein der HERR bist!“ (Jesaja 37:20)

Sanheribs Invasion

Das nächste Kapitel dieser Geschichte nimmt eine interessante Wendung. Wir kehren zur Geschichte von Sanherib zurück, der sich nun im 14. Regierungsjahr Hiskias befindet. Viele Jahre nach der Wiederherstellung des Gottesdienstes in Israel wird Hiskia auf ganz andere Weise auf die Probe gestellt. In 2. Chronik 32:1 wird von Sanheribs Feldzug gegen Juda berichtet. Infolgedessen traf Hiskia Vorbereitungen für den Krieg. Er ließ alle Wasserstellen verschließen, damit die assyrische Armee keinen Nutzen daraus ziehen konnte. In dieser Zeit wurde der Tunnel Hiskias gebaut, um Jerusalem mit Wasser zu versorgen, während die Menschen außerhalb der Mauern keinen Zugang dazu hatten. Die Mauern Jerusalems wurden erhöht und befestigt, und zahlreiche Kriegswaffen wurden bereitgestellt. In 2. Chronik 32:6–8 versucht Hiskia außerdem, seine Soldaten mental vorzubereiten. Dort heißt es: „Auch setzte er Kriegsoberste über das Volk. Und er versammelte sie zu sich auf dem Platz am Stadttor und redete zu ihren Herzen und sagte: Seid stark und mutig! Fürchtet euch nicht und seid nicht niedergeschlagen vor dem König von Assur und vor der ganzen Menge, die mit ihm ist! Denn mit uns ist ein Größerer als mit ihm. Mit ihm ist ein Arm aus Fleisch. Aber mit uns ist der HERR, unser Gott, um uns zu helfen und unsere Kriege zu führen! Und das Volk verließ sich auf die Worte Hiskias, des Königs von Juda.“

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