2024

Der Heilige Geist – Teil 3: Die Taufe mit dem Heiligen Geist

„Denn auch in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.“

1. Korinther 12:13,14

Wir haben in den vergangenen Ausgaben des Tagesanbruchs angefangen, eine Artikelserie zu veröffentlichen, die den Heiligen Geist unter verschiedenen Aspekten betrachtet. In der nun vorliegenden Ausgabe wird die Rolle behandelt, die der Heilige Geist bei der Anerkennung der Kirche Christi zu Pfingsten und bei der Weihung des Kornelius spielt. Hier werden zudem einige biblische Grundgedanken erläutert, die manchmal miteinander verwechselt werden können, nämlich die Taufe mit dem Heiligen Geist, dann die Taufe in den Tod, Zeugung durch den Heiligen Geist und schließlich Gaben und Früchte des Geistes.

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Das Gedenken an unseren Herrn

Vor etwa 3.600 Jahren wurde Israel angewiesen, das Blut des Passahlamms zu nehmen und es an die Türpfosten ihrer Häuser zu streichen – und dann hineinzugehen und dort den Rest der Nacht zu verweilen. Die Anweisungen, die den Israeliten gegeben wurden, waren schlicht, und es war einfach für sie, diese zu befolgen. Das wurde uns auch zuteil, als wir Jesus als unseren persönlichen Erlöser annahmen und das Blut symbolisch für die Türpfosten unseres Herzens anwendeten. Das war der Beginn unserer Reise.

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Ein Lösegeld für alle

„Dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.“

1. Timotheus 2:3-6

Seit vielen Jahren veröffentlicht der Tagesanbruch auf der Rückseite sieben kurze Glaubensaussagen, die Bibelforschern auf der ganzen Welt bekannt sind, unter dem Titel: „Die Heilige Schrift lehrt deutlich“. Die vierte Aussage lautet, „dass die Grundlage für die Hoffnung der wahren Kirche und der Welt in der Tatsache liegt, dass Jesus Christus ‚durch Gnade Gottes für jeden den Tod schmeckte‘ als ‚ein Lösegeld für alle‘, und dass er ‚das wahrhaftige Licht, welches jedes in die Welt kommenden Menschen erleuchtet‘, ‚zu seiner Zeit‘ sein wird“. (Hebräer 2:9; Johannes 1:9; 1. Timotheus 2:5-6)

Zu Beginn des Jahres 2024 sind 150 Jahre vergangen seit der Zeit, die nach Ansicht vieler ernsthafter Bibelforscher den Beginn der Endphase oder „Ernte“ des gegenwärtigen Evangeliumszeitalters markiert. (Matthäus 13:24-30,36-43) Während dieser Erntezeit wurde die biblische Lehre über das „Lösegeld für alle“ so deutlich in den Mittelpunkt gerückt, wie es seit den Tagen der Apostel nicht mehr verstanden wurde. In der Tat ist das Lösegeld für alle der zentrale Dreh- und Angelpunkt, aus dem alle anderen Teile der göttlichen Wahrheit entspringen. In diesem Sinne halten wir es für angebracht, auf den folgenden Seiten dieses wesentliche Element der christlichen Lehre, wie es in der Bibel zu finden ist, zu überprüfen.

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Unser geistlicher Fokus

„Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.“

Philipper 4:13

Das klingt nach einer kühnen Aussage: „Alles vermag ich“ (Ich kann alles tun – wie es im Englischen steht), vor allem, wenn wir es mit anderen Bibelstellen vergleichen, wie z. B. „wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.“ (1. Korinther 10:12). Wir erkennen jedoch, dass Paulus verstand, dass es nur „in Christus“, der ihn stärkte, möglich war, „alles“ zu tun, was Gott von ihm wollte. In der Tat war es „die Kraft des Christus“, die auf Paulus während all seiner Erfahrungen ruhte, als er sein Leben im Dienst für den Herrn verbrachte. (2. Korinther 12:9)

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Gott, so wie es bei Paulus der Fall war, durch seinen Sohn Jesus Christus all diejenigen stärken und ausrüsten wird, die sich auf ihn fokussieren und sich in jedem Aspekt ihres Lebens auf seine Gnade verlassen. Der Psalmist schrieb: Gott ist es, „der mich mit Kraft umgürtet“. (Psalm 18:33) Im Vertrauen auf die uns verheißene göttliche Hilfe sollten wir uns dann in all unserem Dienst für ihn „unter die mächtige Hand Gottes“ demütigen. (1. Petrus 5:6)

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