Zum Inhalt springen
„Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beisammen wohnen! Wie das köstliche Öl auf dem Haupt, das herabfließt auf den Bart, den Bart Aarons, der herabfließt bis zum Saum seiner Kleider. Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions. Denn dorthin hat der HERR den Segen verheißen, Leben bis in Ewigkeit.” Psalm 133:1 – 3 Ein harmonischer Geist guten Willens unter dem Volk ist ein gesegneter Zustand, ob er nun im Haus, in der Gemeinde, in der Geschäftswelt, dem gesellschaftlichen Bereich und besonders, wenn er in der Gemeinschaft des geweihten Volk des Herrn vorhanden ist. Für diese „Brüder”, wie David sie nennt, ist es „gut und lieblich”, wenn sie zusammen in Eintracht beieinander wohnen. Die Erfahrungen der Geschwister während des ganzen Evangelium-Zeitalters bezeugen dies. Im umgekehrten Fall ist dort, wo aus welchem Grund auch immer Neid und Streit vorhanden gewesen sind, ein entsprechenden (mehr …)
„Der Segen Jahwes, er macht reich, und Anstrengung fügt neben ihm nichts hinzu.” – Sprüche 10:22 Gott offenbarte sich Salomo ein zweites Mal, und zwar vierundzwanzig Jahre nach der Thronbesteigung, als der König vierundvierzig Jahre alt war. Er hatte den Tempelbau in seinem vierten Regierungsjahr begonnen, und der Bau dauerte sieben Jahre. Nachdem dieses Werk abgeschlossen war, errichtete er seinen eigenen Palast, was dreizehn Jahre dauerte. – 1. Könige 7:1 In dieser langen Zeit von vierundzwanzig Jahren war Salomo nicht nur mit diesen großen Vorhaben beschäftigt, sondern er pflegte auch Handelsbeziehungen mit benachbarten Völkern, baute Städte wieder auf usw. Er hatte damals, so können wir annehmen, „seine ganze Herrlichkeit” erreicht. Sein Ruf hatte sich in der ganzen Welt ausgebreitet. Er war reich geworden und hatte sich an Luxus gewöhnt – was wiederum die Ausgaben seiner Regierung ansteigen ließ und die, sollten sie fortgesetzt werden, für sein Volk durch sehr hohe (mehr …)
„Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach.” – Matthäus 16:24 Die Einladung unseres Herrn, alles aufzugeben und ihm nachzufolgen, spricht eine ganz andere Sprache als die üblichen, heute in seinem Namen ausgesprochenen Einladungen; der Grundgedanke, das innere Anliegen, ist ganz anders. Heute würde man eine Einladung „zu Jesus zu kommen” in etwa so ausdrücken: „Wir laden euch ein, wir dringen in euch, der ewigen Qual und dem Leiden zu entkommen und Jesus als euren Erretter anzunehmen. Die Alternativen sind ewiges Glück oder ewige Qual – ihr habt eigentlich keine Wahl, sondern müßt ihn annehmen.” Wie anders ist doch das Angebot des Herrn in diesem Text! Er sagt nichts darüber, daß es etwa keine Wahl gebe, und auch nichts über ein ewigdauerndes Elend für die Leute, die sich nicht für eine Jüngerstellung entscheiden. Seine Worte enthalten den Gedanken, daß es (mehr …)
1. Könige 1:28 – 39 Daß Salomo unter Davids Söhnen vom Herrn ausgewählt war, jenem auf den Thron Israels zu folgen, geht aus 1. Chronika 22:8 und 9 hervor: „… das Wort Jahwes geschah zu mir, indem er sprach: … Siehe, ein Sohn wird dir geboren werden, der wird ein Mann der Ruhe sein, und ich werde ihm Ruhe schaffen vor allen seinen Feinden ringsum. Denn Salomo wird sein Name sein, und Frieden und Ruhe werde ich Israel geben in seinen Tagen.” – vergleiche auch 2. Samuel 12:24 und 25, 1. Chronika 17:11 – 15 und 2. Samuel 7:12 – 17 Und in der Vorausschau darauf, daß Salomo Gottes Wahl war, sicherte David der Mutter Salomos, Bathseba, zu, daß ihr Sohn auf jeden Fall das Königreich erben würde. – 1. Könige 1:13 und 30 Salomo war der zweite Sohn Davids von Bathseba. Sein Name bedeutet „der Friedliche”, was an die (mehr …)