talente

Die Verantwortung der Verwalter

„Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes.“
(1. Korinther 4:1)

In unserem Eingangstext lenkt der Apostel Paulus unsere Aufmerksamkeit auf die wichtige Verantwortung, die Gottes Volk hat, wenn es anderen die herrliche Botschaft des Evangeliums verkündet. In diesem Text ist das Wort „Diener“ die Übersetzung eines griechischen Wortes, das „Untergebener“ bedeutet. Diese Diener werden als des „Christus“ seiend beschrieben, das heißt, sie sind Christus untertan. Paulus fügt eine zweite Verantwortung hinzu, die das Volk des Herrn hat, indem er das Wort „Verwalter“ verwendet, das im griechischen Text jemanden bezeichnet, der als dienender  Verwalter eines Haushalts eingesetzt ist. Paulus betont, dass Gottes Volk als Verwalter eine Verantwortung für „die Geheimnisse Gottes“ hat. Im Vers, der auf unsere einleitende Schriftstelle folgt, unterstreicht Paulus die Bedeutung dieser christlichen Verantwortung, indem er sagt: „Übrigens sucht man hier an den Verwaltern, dass einer treu befunden wird.“ (1. Korinther 4:2)

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Verwaltung der Pfunde und Talente

Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht.

Lukas 16:10 und 19:11-27 (vergleiche auch Matthäus 25:14-30 und 1. Korinther 4:1-7)

Das Gleichnis von den Pfunden und das Gleichnis von den Talenten illustrieren von verschiedenen Standpunkten die Verantwortung, die das Volk Gottes bei der Verwaltung derselben hat. Paulus sagt: „Dafür halte man uns: für Diener Gottes und Verwalter der Geheimnisse Gottes.” Dieser Verwaltungsauftrag und Dienst, der in einem besonderen Sinn den Aposteln zuteil wurde, schließt auch die ganze Evangeliumskirche mit ein, alle, die die Salbung und den Auftrag dazu haben und folglich Verantwortung für dieses heilige Vertrauen haben. – Jesaja 61:1 und 2 Und als Verwalter Gottes besitzen wir nichts, was uns selbst zu eigen ist, nichts mit dem wir handeln können, wie wir möchten, denn der Apostel sagt: „Was aber hast du, das du nicht empfangen hast?” Nichts! Und was können wir unser eigen nennen, das nicht in unserem Weihebund mit Gott enthalten ist? Nichts! Folglich gehört alles, was wir haben, Gott, und wir sind nur Verwalter Seiner Güter.

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