Reich

Wie Gott Gebete erhört

Wie können wir sicher sein, dass Gott unsere Gebete erhört? Es reicht nicht aus, dass wir unseren Glauben an das Gebet bekräftigen. Tausende von Müttern beispielsweise haben an das Gebet geglaubt und Gott gebeten, ihre Söhne auf dem Schlachtfeld zu beschützen, nur um dann die Nachricht zu erhalten, dass sie getötet worden sind. Auch erklärt die Bekräftigung unseres Glaubens an das Gebet nicht, warum eine ganze Nation, die um Frieden betet, oft in einen Strudel des Krieges gerät.

Andererseits gibt es Tausende, die eifrig bezeugen, dass Gott ihre Gebete für die Sicherheit ihrer Kinder erhört hat. Weitere Tausende werden bezeugen, auf welch wunderbare Weise Gott ihnen andere besondere Segnungen gewährt hat, um die sie gebeten hatten. Allein aufgrund der Erfahrung könnte es daher den Anschein haben, dass Gott die Gebete einiger erhört, die Gebete anderer jedoch nicht.

Dies steht jedoch nicht im Einklang mit dem, was uns die Heilige Schrift über Gott sagt. Die Bibel sagt, dass er „keine Person bevorzugt“. Es muss also einen guten Grund geben, warum Gott manche Gebete erhört und andere nicht. Wenn wir diesen Grund finden können, sollte dies dazu beitragen, den Glauben derer wiederherzustellen, deren Gebete scheinbar unerhört geblieben sind.

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Gottes Plan der Zeitalter

„Befleißige dich, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht teilt.“ (2. Timotheus 2:15)

In seinem zweiten Brief an Timotheus offenbart Apostel Paulus, dass es zu seiner Zeit einige gab, die lehrten, dass „die Auferstehung schon geschehen sei“. (2. Timotheus 2:18) Angesichts dieser falschen Lehre ermahnte Paulus Timotheus drei Verse zuvor, „das Wort der Wahrheit recht zu teilen“, d. h. „richtig zu handhaben, die Wahrheit direkt und richtig zu lehren“. (nach engl. Thayer‘s Greek Definitions) Die Lektion ist offensichtlich. Die Auferstehung der Toten ist eine der wichtigsten Lehren der Bibel. Sie ist im Plan Gottes so wichtig, dass Paulus selbst schrieb, dass, wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, „also sind auch die in Christus Entschlafenen verloren gegangen.“ (1. Korinther 15:16-19) Der Irrtum, den Paulus gegenüber Timotheus erwähnte, bestand nicht darin, dass es keine Auferstehung der Toten gibt, sondern dass die versprochene Auferstehung „schon geschehen sei“.

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