Jesus

Eine Freude, die niemand von euch nimmt

„… ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird zur Freude werden…und eure Freude nimmt niemand von euch.” – Johannes 16:20 und 22 Die Worte unseres Leittextes wurden von Jesus an seine Jünger gerichtet, in der Nacht, bevor er am Kreuz starb. Er sagte ihnen, daß sie bald durch seine Hinwegnahme aus ihrer Mitte große Traurigkeit erfahren würden. Er sagte jedoch auch, daß ihre Traurigkeit schon bald danach in Freude umgewandelt werden würde. Diese Freude kam auf zwei Wegen. Zuerst mit seiner Auferstehung am „dritten Tag” und den verschiedenen Erscheinungen, in denen er sich den Jüngern in den vierzig folgenden Tagen zeigte, die „überzeugende Beweise” waren, daß er wieder lebte und sogar mit größerer Macht, als er sie kurz vor seinem Tod hatte. Dies war eine Quelle großer Freude für die Nachfolger Jesu, die ihre Weihung ihm gegenüber erneuerten. – Lukas 9:22, 24:45 und 46 und Apostelgeschichte 1:1 – 3 (mehr …)

Ich habe den HERRN stets vor Augen

„Ich habe den HERRN stets vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken.” – Psalm 16:8 Dieser prophetische Psalm betrifft Jesus und beschreibt seinen Herzenszustand, während er als ein Mensch auf Erden wandelte, wie dies durch den Psalmisten David Jahrhunderte zuvor verkündet wurde: „Bewahre mich, Gott, denn ich berge mich bei dir!” – Psalm 16:1 Während seiner ersten Gegenwart erkannte unser Herr gut, daß er ohne Gottes Fürsorge, Leitung und Schutz den Fallen des Widerachers nicht widerstehen oder seine langersehnte Hoffnung erlangen könnte, ein Teil der Familie Gottes auf höchster Stufe der Existenz zu werden. Die Bibel drückt es in dieser Weise aus: „Ich habe zum HERRN gesagt: ‚Du bist mein Herr; es gibt kein Glück für mich außer dir.‘ An den Heiligen, die auf Erden sind, an den Herrlichen ist all mein Wohlgefallen.” – Psalm 16:2 und 3 Wir kennen diesen wunderschönen Psalm, weil der (mehr …)

Eine Versöhnung durch Blutvergießen war nötig

„Und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.” – Hebräer 9:22 Als Gott Israel als eine Nation aus Ägypten rief, geschah dies mit der Voraussicht, daß Er mit ihnen durch Moses einen Bund schließen würde. Der Bund bestand darin, daß sie bei Befolgung des göttlichen Gesetzes von dem Fluch befreit und ewiges Leben erlangen würden. Oder anders gesehen, daß sie bei Nichtbefolgung des Gesetzes mit dem Tod bestraft würden. Wenn sie dem Gesetz gegenüber gehorsam sein würden, sollten sie nicht nur ewig leben, sondern auch berechtigt sein, der dem Abraham besonders verheißener Same zu sein, durch den alle Nationen zur Einhaltung des Gesetzes und der Erlangung ewigen Lebens angeleitet werden sollten. Aber Gott wußte im voraus, daß sie Sein Gesetz nicht halten konnten, weil sie durch den Sündenfall wie der Rest der Menschheit unvollkommen waren, und das Einhalten Seines Gesetzes das Maß eines vollkommenen Menschen verlangt: „Du sollst den Herrn, deinen (mehr …)

Paulus ermutigt die Hebräer

„Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet.” – Hebräer 12:3 Der Brief an die Hebräer enthält viele wichtige Informationen, welche die vorbildliche Bedeutung der Stiftshütte betreffen, mit deren Aufrichtung in der „Wüste” Gott den Mose beauftragte, – besonders hinsichtlich der in ihr zu verrichtenden Dienste und ihrer Priesterschaft. Er bringt auch in der göttlichen Anordnung den verheißenen „Neuen Bund” an seine passende Stelle. Es ist ein wertvoller Brief, indem er zahlreiche Lehren des Planes Gottes berührt. Zusätzlich zu diesen vorbildlichen und lehrmäßigen Merkmalen des Buches ist mit seinen Seiten eine Botschaft der Ermutigung für die „Hebräer” verbunden, die besonders an sie gerichtet ist. Nach der Aussage des Apostel Paulus, von dem wir glauben, daß er der Verfasser dieses Briefes ist, hatten die Hebräer nicht den Fortschritt in der Wahrheit gemacht, den sie hätten machen (mehr …)