Gott

Vom Tempel Gottes zum Tempel des Herodes

Nachdem Jahwe am Berg Sinai die Israeliten zu Seinem Bundesvolk gemacht hat, teilt Er Mose auf dem Berg mit, daß Er unter ihnen wohnen will. Mose empfängt besondere Anweisungen zum Bau eines Heiligtums, in welchem der Ewige während der Wanderung durch die Wüste bei ihnen sein kann, als heiliger Gott unter Seinem geheiligten Volk. – 2. Mose 25:8

So entsteht nach der genauen Anweisung Gottes ein transportables „Heiligtum”, das wir als „Stiftshütte” bezeichnen, in dessen „Allerheiligsten” sich die „Bundeslade” befand, mit dem Scheckina-Licht, daß die Gegenwart
Gottes im Heiligtum vorschattete, wie auch den Gesetzestafeln und dem Stab Aarons, der gesproßt hatte.

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Die unterschiedliche Auferstehung der Kirche und der Welt

Wir werden einige Schrifttexte betrachten, die gewöhnlich nicht verstanden werden, die uns aber befähigen, die klare Unterscheidung hervorzuheben, die sich zwischen der Auferstehung der Kirche und der Auferstehung der Welt im Allgemeinen ergibt.

In 1. Thessalonicher 4:14 und 16 erwähnt der Apostel zwei Klassen – die, „die in Christus schlafen” und „die Toten in Christus”. Unseres Herrn Lösegeldopfer, das auf Golgatha vollendet wurde, hat die Zukunft des Adamischen Geschlechts verändert, so daß jetzt gesagt werden kann, daß es „in Christus schläft”. Die Welt ist daher nicht als ausgelöscht zu betrachten, als ewig tot, sondern als schlafend, als auf die vom Vater zuvor festgelegte Zeit wartend, „in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme [die Stimme des Sohnes Gottes] hören und hervorkommen werden.” – Johannes 5:28 und 29

„Die Toten in Christus” ist jedoch ein Ausdruck, der sich nur auf die auserwählte Kirche beziehen läßt. Der Ruf, in Christus (den Gesalbten) getauft zu sein, ist ein Geschenk, das auf die „berufene und erwählte und treue Kirche” des Evangelium-Zeitalters beschränkt ist. Der Apostel weist hier auf solche hin, die vom Heiligen Geist gezeugt und später in den Todesschlaf gefallen sind.

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Die Kontrolle der Zunge ist eine Notwendigkeit

Ich sage euch aber, daß die Menschen von jedem unnützen Wort, das sie reden werden, Rechenschaft geben müssen am Tag des Gerichts.

Matthäus 12:36

Unser Herr wandte sich an einige der Schriftgelehrten und Pharisäer, die versuchten, ihn „in seinen Worten zu fangen” – um aus der Formalität der Sprache einen Vorteil zu ziehen. In ihrem Bemühen, ihn anzufeinden, unternahmen jene Schriftgelehrte und Pharisäer alles, was sie tun konnten, ihn aus der Fassung zu bringen oder ihn in seiner Argumentation zu bezwingen, sogar bis zu dem Übermaß, daß sie Argumente benutzten, die sie in Wirklichkeit nicht glaubten. Dies ist eine sehr gefährliche Einstellung. Egal wie gerecht unser Grundsatz als ein Ganzes sein sollte, dürfen wir keine Zuflucht zu irgendeinem Mißbrauch der Sprache nehmen, um das zu stützen, was, wie wir denken, die Wahrheit sein soll.

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Was können wir unter dem biblischen Begriff Versöhnung verstehen?

„Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind durch sein Leben gerettet werden. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.”

Römer 5:10 und 11

Der Prozeß der Zurückführung des entfremdeten menschlichen Geschlechts in Übereinstimmung mit Gott wird die Lehre der Versöhnung genannt. Die Notwendigkeit für eine Versöhnung oder Aussöhnung zwischen Gott und Seiner menschlichen Schöpfung ist eine der grundlegendsten Lehren der Bibel. Auf ihren Seiten wird wiederholt das Thema des Falles des Menschen und die Notwendigkeit eines Erlösers, das Opferwerk des Christus, angesprochen und das zuletzt kommende Königreich, als der Vermittler, der die notwendige Aussöhnung vollbringen soll. Unser Leittext ist ein Beispiel dafür, was die Schrift über dieses lebenswichtige Thema zu verstehen gibt.

In vielen Kreisen der heutigen Gesellschaft werden jedoch die einfachen Lehren der Bibel, die den Fall des Menschen und seinen gegenwärtigen Stand der Entfernung von Gott betreffen, gering geachtet, und als ein zu primitiver Glaube, um in moderner Theologie vertreten zu werden, abgelehnt. Die Echtheit des Berichtes im 1. Buch Mose über den Eintritt der Sünde in die Welt ist oft verworfen worden, indem man den Inhalt des Buches als Mythologie bezeichnet, der nur aufgrund seines literarischen Stiles Beachtung finden könnte. Dafür wird der Mensch als solcher gezeigt, der ständige Fortschritte bis zum großartigsten Zustand macht, als Ergebnis seiner eigenen erhöhten Anstrengungen. Wie unterschiedlich jedoch stellen die Schriften die Angelegenheit dar.

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