Glauben

Seid guten Mutes!

„Seid stark, und euer Herz fasse Mut, alle, die ihr auf den Herrn harrt!“ (Psalm 31:25)

Die Heilige Schrift ermutigt Gottes Volk, voller Glauben, Hoffnung, Zuversicht und Vertrauen zu sein. Wenn wir uns in der Welt umsehen, erkennen wir konkrete Gründe dafür. Die Mehrheit der Menschen auf der Welt ist voller Angst, Unsicherheit, Misstrauen und Sorge. Aus diesem Grund versäumen sie es, die Chancen des Lebens optimal zu nutzen. Sie sehen die Fallstricke der Sünde und Schwierigkeiten in vielen verschiedenen Bereichen und haben daher Grund, misstrauisch und ängstlich zu sein. Wahre Christen sind jedoch eine besondere Beziehung mit Gott eingegangen, und er mit ihnen. Er hat ihnen versichert, dass er ihre Angelegenheiten überwachen wird, was sie nicht gewusst hätten, wenn sie keine Beziehung mit ihm eingegangen wären. Deshalb sollten sie auf ihn hoffen und ihm vertrauen. Sie sollten auf das achten, was er gesagt hat, und Mut fassen bei dem Gedanken, dass alle ihre Erfahrungen unter seiner Aufsicht stehen. (2. Korinther 4:15-17)

Gottes Volk hat sich aus der Welt zurückgezogen und sich dem Banner des Herrn Jesus Christus angeschlossen – dem Banner der Gerechtigkeit, der Wahrheit, der Heiligkeit und der Ablehnung der Sünde. Sie werden von mächtigen Feinden bedrängt werden. Satan selbst wird sich ihnen entgegenstellen und versuchen, ihnen Widerstand zu leisten, so wie er allen Plänen Gottes Widerstand geleistet hat. Er kann den Herrn nicht direkt angreifen, aber er kann seinen Plan und diejenigen, die daran glauben, angreifen. Es war Satan, der in den Tagen Jesu und der Apostel Unruhe, Aufruhr und Verfolgung schürte und seitdem die Unterdrückung des Volkes des Herrn herbeigeführt hat. (2. Korinther 2:11; 11:14; 2. Thessalonicher 2:7-10; 1. Petrus 5:8,9)

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Das vor uns liegende Jahr

„Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht … So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist.“

Lukas 21:28,31

Wieder ist ein Jahr vergangen und wir schreiben das Jahr 2024. Die Aussichten der Welt für dieses Jahr sind unsicher und bedrohlich. Im Laufe des Jahres 2023 sind die Krisen unter den Völkern nicht kleiner, sondern größer geworden, denn die um sich greifenden Flammen der politischen, sozialen, religiösen und wirtschaftlichen Probleme haben sich das ganze Jahr über unter den Menschen und Völkern ausgebreitet.

Die ernüchternden Worte des Propheten kommen dabei in den Sinn: „So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, Unheil geht aus von Nation zu Nation, und ein gewaltiger Sturm macht sich auf vom äußersten Ende der Erde.“ (Jeremia 25:32) Was diese sich ausbreitende und uns umgebende Drangsal bis zum Ende des Jahres 2024 bedeuten wird, weiß niemand. Während diese Unwissenheit die Welt mit Furcht auf dieses Jahr blicken lässt, kann das dem Herrn geweihte Volk, das den endgültigen Ausgang kennt, den bevorstehenden Ereignissen mit Zuversicht und Frieden im Herzen begegnen.

Nie zuvor waren die Worte des Meisters, die wir in unserem Eröffnungstext finden, von größerer Bedeutung. Vieles von dem, was die Propheten vorausgesagt haben, geschieht vor unseren Augen und sollte uns ermutigen und aufrichten, anstatt entmutigen und verwirren. Das heißt nicht, dass wir uns freuen, weil die Welt leidet. Wir freuen uns vielmehr darüber, dass alle gegenwärtigen Drangsale und Sorgen der Welt bald dem Frieden und der ewigen Freude weichen werden. Jesus sagt, dass wir unsere Häupter erheben sollen, weil unsere „Erlösung nahe ist“ und „das Reich Gottes nahe ist“.

Durch das Verständnis des Planes Gottes wissen wir, dass, wenn die Herauswahl befreit und verherrlicht ist, der Segen für die Welt folgen wird. Wir freuen uns also nicht nur für uns selbst, sondern für die ganze Menschheit. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass das Reich Gottes unter der Herrschaft Christi bald errichtet wird. Das ist ein Grund zur Freude für Christen.

Zu Beginn dieses Neuen Jahres sollte unsere Hoffnung leuchten, da wir diese Dinge mit wachsender Klarheit sehen. Unser „freudig sein in der Hoffnung“ sollte so wahrhaftig und von ganzem Herzen sein, dass er Trost und Freude auf alle ausstrahlt, mit denen wir in Kontakt kommen. (Römer 12:12)

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Unser geistlicher Fokus

„Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.“

Philipper 4:13

Das klingt nach einer kühnen Aussage: „Alles vermag ich“ (Ich kann alles tun – wie es im Englischen steht), vor allem, wenn wir es mit anderen Bibelstellen vergleichen, wie z. B. „wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.“ (1. Korinther 10:12). Wir erkennen jedoch, dass Paulus verstand, dass es nur „in Christus“, der ihn stärkte, möglich war, „alles“ zu tun, was Gott von ihm wollte. In der Tat war es „die Kraft des Christus“, die auf Paulus während all seiner Erfahrungen ruhte, als er sein Leben im Dienst für den Herrn verbrachte. (2. Korinther 12:9)

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Gott, so wie es bei Paulus der Fall war, durch seinen Sohn Jesus Christus all diejenigen stärken und ausrüsten wird, die sich auf ihn fokussieren und sich in jedem Aspekt ihres Lebens auf seine Gnade verlassen. Der Psalmist schrieb: Gott ist es, „der mich mit Kraft umgürtet“. (Psalm 18:33) Im Vertrauen auf die uns verheißene göttliche Hilfe sollten wir uns dann in all unserem Dienst für ihn „unter die mächtige Hand Gottes“ demütigen. (1. Petrus 5:6)

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Unser geistiger Mittelpunkt

„Ich vermag alles durch den, der mich stark macht.”

Philipper 4:13

„Ich vermag alles” – klingt wie eine recht kühne Feststellung, besonders, wenn wir sie mit anderen Schriftstellen vergleichen, wie „Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, daß er nicht falle.” – 1. Korinther 10:12 Wir erkennen jedoch, daß es das Verständnis von Paulus war, daß dies nur „durch Christus” geschehen konnte, der ihn stärkte, was ihm möglich machte, „alles”, was Gott von ihm forderte, zu tun. Tatsächlich war es jedoch „die Kraft Christi”, die Paulus in all seinen Erfahrungen stärkte, als er sein Leben im Dienst des Herrn dahingab. – 2. Korinther 12:9

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, daß, wie bei Paulus, Gott uns durch Seinen Sohn Christus Jesus stärken und ausrüsten will – all jene, die ihn in den Mittelpunkt stellen und sich in jeder Entscheidung ihres Lebens auf seine Gnade berufen. Der Psalmist schrieb: „Gott umgürtet mich mit Kraft.” – Psalm 18:32 Um sich auf die göttliche Hilfe zu verlassen, die uns verheißen ist, sollten wir uns bei all unserem Dienst für Ihn „unter die mächtige Hand Gottes” demütigen. – 1. Petrus 5:6

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