Geschenke

Der große Geber der Gaben

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Johannes 3:16)

Dies ist die Jahreszeit, in der ein großer Teil der Welt der Geburt Jesu gedenkt. Obwohl dieses Ereignis ausgiebig gefeiert wird und Millionen von Menschen das Wort „Weihnachten“ in aller Munde haben, wird die wahre Bedeutung dessen, was eigentlich der Ursprung dieser Freude sein sollte, oft missverstanden oder ist sogar unbekannt. Tatsächlich ist der 25. Dezember nicht der wahre Geburtstag Jesu, denn das wahrscheinlichere Datum liegt eher Anfang Oktober. Die Nachfolger des Meisters sind jedoch immer dankbar über Gelegenheiten, Gott zu jeder Zeit des Jahres für sein wunderbares Geschenk zu preisen. An der Feier von Weihnachten als Feiertag nehmen sogar Millionen von Menschen teil, die sich gar nicht zum Christentum bekennen. Tatsächlich ist selbst der Glaube an die grundlegendsten Konzepte des Christentums wahrscheinlich noch nie so gering gewesen wie heute. Jüngsten Statistiken zufolge liegt die regelmäßige Kirchenbesuchsquote derzeit zwar nur bei etwa 30% (für die USA), doch fast 90% der Menschen nehmen mehr oder weniger begeistert an den Weihnachtsfeierlichkeiten teil. Der wahrscheinliche Grund dafür ist, dass die Feiertage eine Gelegenheit bieten, sich kurz von den düsteren Aussichten zu erholen, die viele aufgrund der zahlreichen persönlichen, nationalen und internationalen Konflikte auf der ganzen Welt verspüren.

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Der Ursprung aller Gaben

„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.”

Römer 6:23

Der Apostel Jakobus lenkt unsere Aufmerksamkeit auf Gott als den großen Geber aller Gaben, indem er schreibt: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.” – Jakobus 1:17 Nicht nur, daß jede gute und vollkommene Gabe vom Himmlischen Vater kommt, sondern alle wahrhaft guten Dinge sind von Ihm. Es ist nicht zutreffend, daß einige unserer Segnungen von Gott kommen und einige aus anderen Quellen. Paulus schreibt: „Was aber hast du, daß du nicht empfangen hast?” Und auf dem Marshügel stellte der Apostel fest: „Denn in ihm leben wir und bewegen uns und sind wir.” – 1. Korinther 4:7 und Apostelgeschichte 17:28

Die uns umgebenden materiellen guten Dinge, derer wir uns erfreuen, sind Gaben Gottes, die wir mit den Fähigkeiten wahr nehmen, die Er uns mit den fünf Sinnen gegeben hat. Wie wundervoll ist der tägliche Teil der Freuden, derer wir uns bewußt werden, wenn wir tasten, sehen, hören, schmecken und riechen. Eine Rose würde nur wenig Freude vermitteln, wenn wir weder sehen noch riechen könnten. Die melodische Harmonie der Töne, ob sie nun von Vögeln oder von Menschen in der Musik erzeugt werden, würden bedeutungslos für uns sein, wenn wir nicht hören könnten. Etwas zu essen würde nur wenig Freude bereiten, wenn wir nicht schmecken könnten.

Salomon schrieb: „Jeder Mensch, dem Gott Reichtum und Güter gegeben und den er ermächtigt hat, davon zu genießen und sein Teil zu nehmen und sich bei seiner Mühe zu freuen – das ist eine Gabe Gottes.” – Prediger 5:18 Hier ist bemerkenswert, daß Jahwe in der Vorsorge für unsere ersten Eltern Bäume vorsah, die nicht nur gut zur Nahrung sondern auch begehrenswert anzusehen waren. – 1. Mose 2:9 Es war Gottes Wunsch, daß Seine menschlichen Schöpfungen sich Seiner Fürsorge erfreuen sollten, und so plante Er, daß jede Funktion des Lebens Freude bereiten sollte.

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