Böse

Harmagedon – dann Weltfrieden

„Und er versammelte sie an einen Ort, der auf hebräisch Harmagedon heißt.”

Offenbarung 16:16

Sowie der internationale Kampf der Ideologien an Heftigkeit zunimmt und die Philosophen der Welt nach einer Begriffsbestimmung suchen, um damit die Bedeutung der vor sich gehenden Ereignisse zu erklären, wird häufig das Wort Harmagedon gebraucht, jedoch selten versucht, seine Bedeutung zu erläutern. Vielleicht kennen die Verfasser im allgemeinen seine Bedeutung nicht und wissen nur, daß es einen großen Kampf bedeutet; darum gebrauchen sie es, um etwas zu beschreiben, was sie nicht verstehen. Wahrscheinlich haben aber doch die meisten Menschen eine unbestimmte Ahnung, daß das Wort Harmagedon auf einen mächtigen Kampf anzuwenden ist, bei dem Gott irgendwie beteiligt ist.

Harmagedon ist ein biblischer Ausdruck und wird im letzten Buch der Bibel in Verbindung mit dem gebraucht, was als „der Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen”, beschrieben wird. – Offenbarung 16:14 Die Offenbarung ist ein Buch der Symbole, worin ein jahrhundertelanger Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Christo und dem Antichrist dargestellt wird. In diesem Schaubild werden einerseits solche Sinnbilder wie „Tier”, „Drache”, „falscher Prophet”, „Babylon”, „Hure”, „unreine Geister”, „Frösche”, usw. gebraucht, andererseits Sinnbilder wie „Lamm”, „Braut”, „heilige Stadt” und andere. „Harmagedon” ist auch ein solches Sinnbild dieses Buches und steht in Verbindung mit der großen und letzten Phase eines Kampfes, mit dem das gegenwärtige Zeitalter zu Ende geht, wenn das Königreich Christi siegreich ersteht und allgemeinen immerwährenden Frieden herbeiführt.

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Niemand kann zwei Herren dienen

Herr und Diener, reicher Mann und Sklave, dies war durchaus ein Bild des täglichen Lebens in biblischen Zeiten. Reiche Leute besaßen Sklaven, die ihnen dienten und für sie arbeiteten. Diese wurden wie eine Wahre auf den Sklavenmärkten gekauft und zählten fortan zum persönlichen materiellen Besitz ihrer Käufer, die über diese frei verfügen konnten. Niemand fand etwas Unrechtes dabei, einen Sklaven für sich arbeiten zu lassen. Selbst im Kreis von Nachfolgern Jesu gab es Sklaven, wie uns der biblische Bericht im Buch „Philemon” zeigt. Selbstverständlich begegneten auch Jesus und seine Jünger Sklaven und deren Herren, als sie predigend von Ort zu Ort gingen. Es ist darum auch nicht verwunderlich, daß unser Herr diese Situation aus dem alltäglichen Leben dazu benutzte, den Jüngern hinsichtlich ihres Dienstes in der Nachfolge und ihrer Verantwortung gegenüber Gott ein prinzipielle Lehre zu erteilen, indem er sagte: „Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den (mehr …)

Der von Jesus bildlich dar­gestellte Tag des Gerichts

„Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.” – Matthäus 25:40 Diese Schriftstelle wird im allgemeinen falsch verstanden. Wenn jemand sie nicht in ihrem Zusammenhang studiert hat, so würde man denken, daß der Herr auf diejenigen hinweist, die während des Evangelium-Zeitalters leben. Aber der Zusammenhang zeigt, daß er auf jene hinweist, die im Millenium-Zeitalter leben werden. Das Prinzip ist jedoch für uns jetzt hilfreich. Wer auch immer irgendeinem, der dem Herrn angehört, eine Wohltat erweist, wird von Ihm so gerechnet, daß er sie ihm erweist. In dem Gleichnis von den Schafen und Böcken lesen wir: „Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle seine Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen, und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen“ – die Völker, nicht die Kirche. Die Kirche wird mit ihm auf (mehr …)