Blut

Das symbolische Brot und der symbolische Kelch

„Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“ (1. Korinther 11:26)

Schon bald, Ende März 2026, werden sich Nachfolger Jesu auf der ganzen Welt in kleinen Gruppen versammeln, um erneut des Todestages ihres Meisters vor fast zweitausend Jahren zu gedenken. Dieses Gedächtnismahl wird ein einfacher Gottesdienst sein, bestehend aus zwei Symbolen, ungesäuertem Brot und der Frucht des Weinstocks, die für das von Jesus geleistete Loskauf-Opfer und dessen Segnungen für uns jetzt und zu gegebener Zeit für die gesamte Menschheit stehen. Die folgenden Ausführungen befassen sich mit der Bedeutung und Wichtigkeit dieser einfachen Symbole.

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Das Passah im Vorbild und im Gegenbild

„Denn auch unser Passah(lamm), Christus, ist geschlachtet: Darum laßt uns das Fest feiern, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäuertem der Lauterkeit und Wahrheit.”

1. Korinther 5:7 und 8

Die Passahfeier, die erste Einrichtung der göttlichen Gunst bei der Nation Israel, stellte bildlich die von unserem Herrn Jesus Christus eingesetzte Einrichtung göttlicher Gunst in der Abendmahlsfeier oder heiligen Gemeinschaft dar. Wie der Apostel in unserem Leittext zeigte, war das jüdische Passah ein Schatten oder Vorbild der besseren Dinge des wirklichen Passahs, mit dem wir Christen zu tun haben. Wir sind jedoch zu unserem Verständnis nicht nur abhängig vom jüdischen Vorbild, denn wir haben klare, göttliche Aussagen von unserem Herrn und den Aposteln in Bezug auf das Verhältnis zwischen Christus und seiner Kirche und der besonderen Errettung der Auserwählten. Trotzdem finden wir in den Vorbildern des Passahs viele Einzelheiten, die uns großartig dabei helfen, das Gegenbild zu verstehen. Zu allererst sollten wir beachten, daß das Passah direkt nur die Erstgeborenen von Israel betraf, obgleich indirekt auch alle Übrigen aus dem Volk Israel berührt wurden. Es ist festzustellen, daß die letzte Plage, die über Ägypten kam, den Tod aller ihrer Erstgeborenen mit sich brachte. Die Feier des Passah geschieht aufgrund der Tatsache, daß die Erstgeborenen Israels verschont wurden, oder daß der Todesengel in jener Nacht an ihnen vorüberging. Und genauso wie die jüngeren Kinder der Ägypter nicht gefährdet waren, so waren auch die jüngeren Kinder der Israeliten nicht in Gefahr. Daher wurde an den letzteren nicht vorbeigegangen. Sie waren jedoch sicherlich an dem Vorübergehen oder Verschonen der Erstgeburten interessiert, nicht nur wegen ihrer Verwandtschaft, sondern wegen des Herrn Vorsehung, daß jene Erstgeborenen am nächsten Tag Führer und Befreier des Volkes wurden, als sie von Ägypten weggingen. – 4. Mose 8:17 und 18

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Abrahams Same und sein Werk

Göttliche Vorherkenntnis ist eine der großen Lektionen, die Gott uns einprägen will. Gott möchte, daß wir wissen, daß jeder Zug Seines Plans vorherüberlegt und vorbereitet war vor Grundlegung der Welt. Er möchte, daß wir die Tatsache erkennen, daß Er alle Dinge nach dem Ratschluß Seines eigenen Willens bewirkt, in Übereinstimmung mit festgelegten Regeln und Prinzipien, die unveränderlich sind. Diese Lektion ist eines der Hauptziele, das der göttlichen Offenbarung diente; ein zweites Ziel ist die Segnung einer bestimmten Klasse, die in einer wohlwollenden Übereinstimmung mit Gott ist, indem Er ihnen im Voraus solch eine Information hinsichtlich der göttlichen Absichten gibt, die sie befähigen würde, sich darin zu erfreuen und mitzuwirken. Die Buchrolle in der Hand Gottes Eine wundervolle Wort-Bild Darstellung dieser göttlichen Vorherkenntnis und Anordnungen wird uns im 5. Kapitel der Offenbarung gegeben. Dort wird Jahwe, der Herrscher des Universums, bildlich auf einem Thron gezeigt mit einer beschriebenen Buchrolle in Seiner (mehr …)

Ich mache dich zum Bund

„Ich, der HERR, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen.” – Jesaja 42:6 Es gibt viele Schrifttexte im Alten Testament, die der Himmlische Vater zu dem besonderen Zweck benutzte, Seinem geliebten Sohn während seiner ersten Gegenwart Anweisungen und Ermutigungen zu geben. Bis zur festgelegten Zeit schlummerten diese Schriften in Gottes Vorratshaus der Weisheit der Bibel. Eine von diesen ist Psalm 110, in welchem von der gegebenen Verantwortung gesprochen wird, die Christus als König, Priester und Richter als Ergebnis seiner Treue übertragen werden sollte, des Menschen Erlösung vorzubereiten. Eine andere solche Schriftstelle finden wir in 3. Mose 23:4 – 21, wo verschiedene vorbildliche Züge des jüdischen Gesetzesbundes auf den Tod und die Auferstehung Jesu und auf die Ausgießung des Heiligen Geistes hinweisen. Jesaja, Kapitel 42, Vers 1, ist eine andere wundervolle (mehr …)