Befreiung

Die Mission in Philippi

„Als sie aber Phrygien und das Gebiet Galatiens durchzogen, wurde ihnen vom Heiligen Geist gewehrt, das Wort in [der Provinz] Asia zu verkündigen.“ (Apostelgeschichte 16:6 – Schlachter 2000)

In unserem Eröffnungsvers heißt es, dass es Apostel Paulus verwehrt wurde, das Wort Christi weiter nach Osten in Asien zu tragen. Stattdessen beauftragte ihn der Herr, das Evangelium nach Mazedonien zu bringen, wie wir in dem Vers 9 lesen: „Und es zeigte sich dem Paulus in der Nacht eine Erscheinung: Ein mazedonischer Mann stand da und bat ihn und sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!“

Die Region Asien, die der Herr Paulus nicht betreten ließ, war damals die westlichste Provinz des heutigen asiatischen Kontinents. Mazedonien hingegen war die östlichste Provinz Europas. In Philippi, der Hauptstadt Mazedoniens, trafen die verschiedenen Formen des östlichen und westlichen Heidentums aufeinander. Daher war Philippi reif für die Einführung der Botschaft des Evangeliums. Zur Zeit des Paulus war sie der Dreh- und Angelpunkt, an dem sich östliches und westliches Denken die Waage hielten. Obwohl die Missionsarbeit im Osten fortgesetzt wurde, sollte die Einführung der Botschaft des Evangeliums in Mazedonien durch Paulus und seine Geschwister das Gleichgewicht letztlich zugunsten des Westens verschieben. Danach sollte sich das Evangelium in ganz Europa verbreiten, und von da an hatte es überall einen großen Einfluss auf die religiösen Vorstellungen. So wurden das westliche Denken und die westliche Praxis völlig umgestaltet.

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Das Gedenken an unseren Herrn

Vor etwa 3.600 Jahren wurde Israel angewiesen, das Blut des Passahlamms zu nehmen und es an die Türpfosten ihrer Häuser zu streichen – und dann hineinzugehen und dort den Rest der Nacht zu verweilen. Die Anweisungen, die den Israeliten gegeben wurden, waren schlicht, und es war einfach für sie, diese zu befolgen. Das wurde uns auch zuteil, als wir Jesus als unseren persönlichen Erlöser annahmen und das Blut symbolisch für die Türpfosten unseres Herzens anwendeten. Das war der Beginn unserer Reise.

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Gottes Anweisung für Moses und uns

„Da sprach der HERR zu ihm: Was ist das da in deiner Hand? Er sagte: Ein Stab.” – 2. Mose 4:2 In 2. Mose, Kapitel 3, finden wir den Bericht, in welchem Gott zu Mose sprach und ihm die Anweisung gab, eine sehr wichtige Aufgabe zu erfüllen, welche die Befreiung der Israeliten aus Ihrer Knechtschaft in Ägypten war. Wie alle wahrhaft großen Männer Gottes erkannte Mose seine eigene Schwachheit und Unfähigkeit zur Ausführung der ihm angetragenen Aufgabe. Er sah die Schwierigkeiten voraus, die bei seinem Bemühen auftreten würden, die ägyptischen Machthaber davon zu überzeugen, daß der Gott des Himmels durch ihn die Freilassung seiner Geschwister forderte. Mose äußerte gegenüber Gott seine Zweifel darüber, daß er für etwas auserwählt sein könne, von dem er fühlte, daß es für ihn nahezu unmöglich wäre, diesen Auftrag auszuführen. Obgleich demütig eingestellt, verfehlte Mose ausreichenden Glauben zu zeigen, zu erkennen, daß mit der Macht Gottes (mehr …)

Wie die Neue Schöpfung das Gesetz erfüllt

In seinem Brief an die Römer holt Paulus in seiner Argumentation weit aus und bringt das Thema der Vergebung von Sünde in der logischen Ordnung auf den christlichen Standpunkt zurück. Er zeigt im ersten und zweiten Kapitel, wie die Sünde in die Welt kam, und warum einige mehr als andere von ihr befleckt wurden. Die größere Verderbnis von einigen besagt jedoch nicht, daß der Mensch vom Affen abstammt, sondern daß einige des Geschlechts auf ihren bösen Wegen schneller abwärts gingen als andere. Dann sagt der Apostel weiter: „Wenn du dich aber einen Juden nennst und dich auf das Gesetz stützt.” Gott gab dieses Gesetz den Juden und nicht den Nationen; daher konnten die Segnungen des Gesetzes oder dessen Fluch nur über die Juden kommen. Aber die Juden dachten, daß das Gesetz eine Vorkehrung sei, durch die sie gerechtfertigt werden konnten. In dieser Weise gingen sie fehl. Der Apostel wünschte den (mehr …)