Vorbild

Wie sind wir geheiligt?

„Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung.“ – 1. Thessalonicher 4:3 Die Worte unserer Schriftstelle betreffen wie alle Briefe der Apostel nur die Heiligen Gottes. Hinsichtlich Seines Volkes ist dies Gottes Wille, Wunsch und Plan – seine Heiligung, seine völlige Absonderung von der Welt zu Ihm und Seinem Dienst. Es ist nicht Gottes Wille in dem Sinn, daß Er bestimmt hat, daß bestimmte Menschen geheiligt werden sollen, sondern es ist Sein Wille, daß es solch eine Klasse geben soll, und es liegt an einem jeden der Berufenen, ob er zu dieser Klasse gehört oder nicht. Gott hat ein großes Werk durchzuführen und hat daher einen sehr triftigen Grund zur Herauswahl einer solchen Klasse. Wenn wir nach Vollendung ihrer Zahl zu ihr gehören möchten, müssen wir unsere Berufung und Erwählung festmachen durch die völlige Einhaltung der Vertragsbedingungen des Rufes, und dies sogar bis in den Tod. Wir sollten im Sinn behalten, (mehr …)

Seid fest und unerschütterlich

„Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, allezeit überreich in dem Werk des Herrn, da ihr wißt, daß eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist.” – 1. Korinther 15:58 Festigkeit ist ein vorrangiges Erfordernis der christlichen Treue. Jemand, der unerschütterlich in seiner Stellung der Treue zu Gott und zu der Wahrheit verharrt, wird auch völlig im Werk des Herrn sein, denn die Wahrheit ruft einen Christen dazu auf, alles, was er besitzt, im Dienst zu opfern. Es ist daher offensichtlich, daß „fest und unerschütterlich” zu sein, keinen Stillstand oder Müßiggang bedeutet. Ein ähnlicher Gedanke zu dem, was wir schon erwähnt haben, setzt sich in dem Brief des Apostel Paulus an die Epheser fort, in welchem er uns ermahnt, „zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt… und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen (bleiben) könnt.” – Epheser 6:11 und 13 Wir sollen jeden (mehr …)

Seid Nachahmer des Guten

Es ist eine der Verhaltensweisen des Menschen, andere Menschen, die in der Welt etwas darstellen, nachzuahmen. Schwache Menschen werden oft von der Stärke und dem Mut anderer beeindruckt und möchten selbst solche sein, die von anderen Menschen bewundert werden. In der Welt bezeichnet man Menschen, deren Name in aller Munde ist, als Stars, und es gibt sie in allen Bereichen des täglichen Lebens wie Film, Sport, Mode, Musik usw. Alle diese haben in einem bestimmten Bereich außerordentliche Leistungen gezeigt, und werden um dieser Leistungen willen bewundert und nachgeahmt, auch dann, wenn sie als Menschen in ihrem Charakter kein nachahmenswertes Beispiel für andere sind. In der Heiligen Schrift finden wir einige Charaktere, die wegen ihres unerschütterlichen Glaubens, ihrer Treue und ihres Gehorsams gegenüber Gottes Gesetzen einen hohen Bekanntheitsgrad unter Gottes Volk erlangten, unter diesen der Apostel Paulus, der im Brief an die Korinther schreibt: „Ich bitte euch nun, seid meine Nachahmer!” (mehr …)