Schwert

Glaubenshelden – Teil 2: Gideon, der Mann der Tapferkeit (Teil 2)

„Mach dich auf, geh in das Heerlager hinab, denn ich habe es in deine Hand gegeben!“ (Richter 7:9) Dieser aufrüttelnde Befehl war für Gideon das Signal zum Handeln. Er hatte sich durch die Überwaltung des Herrn aus dem friedlichen Leben eines Landwirts zum militärischen Anführer von dreißigtausend Männern entwickelt, um sein Heimatland von den eindringenden Midianitern zu befreien. Aber der Herr hatte seine Armee auf nur dreihundert Männer reduziert und ihm gesagt, dass diese ausreichen würden, um den Sieg zu erringen, den er vorbereitete. Nun war seine kleine Streitmacht am nördlichen Hang des Berges Gilboa versammelt und überblickte das Tal, in dem der Feind lagerte. Die Art seiner Anweisungen war ungewöhnlich, und die Art und Weise, wie er den Angriff durchführen sollte, würde nach irdischen Maßstäben der Kriegsführung als lächerlich erscheinen. Aber dies war der Streit des Herrn, und Gideon kannte seinen Gott gut genug, um davon überzeugt zu sein, (mehr …)

Die Waffenrüstung Gottes

„Zieht an die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr zu bestehen vermögt wieder die Listen des Teufels … an dem bösen Tag.” – Epheser 6:11 und 13 An dieser Stelle warnt der Apostel wiederum vor dem Ende des Zeitalters, indem er es „den bösen Tag” nennt, an welchem Satans Kräfte in besonderer Weise fühlbar werden würden, „zu täuschen und irrezuführen, so es möglich wäre, selbst die Auserwählten zu veführen”. Gleichzeitig verweist uns der Apostel auf eine Waffenrüstung, welche Schutz gewähren würde wider alle Täuschungen Satans. Diese Waffenrüstung ist nicht für das Fleisch vorgesehen, sondern für die Gesinnung der Neuen Schöpfung. Gott ist ihr Hersteller, und Menschen sind Seine Werkzeuge bei dieser Arbeit. Diese Waffenrüstung ist Sein Wort, Seine Botschaft, Seine Wahrheit. Am „bösen Tag” wird diese Waffenrüstung allein schützen, und man wird derselben vollständig bedürfen, mögen auch frühere Generationen an einem Teil derselben genug gehabt haben. Der Gürtel um die Lenden (mehr …)

Des Messias’ scharfe Pfeile

„Deine Pfeile sind scharf, sie unterwerfen dir die Völker; sie dringen ins Herz der Feinde des Königs.” – Psalm 45:6 Oft finden wir gerade bei dem Volk, dem vor allen anderen eine figürliche und bildliche Sprache gegeben wurde, um über die Bibel zu reden, sie geneigt sind, die wundervollen Sprachbilder, von denen es viele gibt, buchstäblich zu erklären. Diese Gewohnheit ist so gebräuchlich, daß selbst dann, wenn es um die Betrachtung des Buches der Symbole, die Apokalypse geht, sie geneigt sind, deren Feststellungen buchstäblich zu deuten, obwohl in der Einleitung die Erklärung gegeben wird, daß unser Herr Zeichen oder Symbole benutzte, um die Dinge bildlich darzustellen, die bald eintreten würden. Wir weisen nicht darauf hin, um festzustellen, daß eine solche Darlegung der Schriften ihre wahre Bedeutung ignorieren und daß sie ihre Bedeutung sogar umkehren könnten, wie einige zu tun geneigt sind. Wir bitten nur nachdrücklich darum, daß symbolische, bildliche und (mehr …)