Menschen

Eine Freude, die niemand von euch nimmt

„… ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird zur Freude werden…und eure Freude nimmt niemand von euch.” – Johannes 16:20 und 22 Die Worte unseres Leittextes wurden von Jesus an seine Jünger gerichtet, in der Nacht, bevor er am Kreuz starb. Er sagte ihnen, daß sie bald durch seine Hinwegnahme aus ihrer Mitte große Traurigkeit erfahren würden. Er sagte jedoch auch, daß ihre Traurigkeit schon bald danach in Freude umgewandelt werden würde. Diese Freude kam auf zwei Wegen. Zuerst mit seiner Auferstehung am „dritten Tag” und den verschiedenen Erscheinungen, in denen er sich den Jüngern in den vierzig folgenden Tagen zeigte, die „überzeugende Beweise” waren, daß er wieder lebte und sogar mit größerer Macht, als er sie kurz vor seinem Tod hatte. Dies war eine Quelle großer Freude für die Nachfolger Jesu, die ihre Weihung ihm gegenüber erneuerten. – Lukas 9:22, 24:45 und 46 und Apostelgeschichte 1:1 – 3 (mehr …)

Ich will den Lobgesang anstimmen

„Ich wasche meine Hände in Unschuld, und umwandle deinen Altar, o Herr, daß ich laut den Lobgesang anstimme und alle deine Werke verkünde.” – Psalmen 26:6 und 7 (Zürcher Bibel) In den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es einen jährlichen Feiertag, der der Danksagung gewidmet ist. Es ist ein Tag, an dem das Volk dazu ermutigt wird, sich zu erinnern und Gott für die Segnungen, die aus Seiner Hand kamen, und derer sie sich während des ganzen vergangenen Jahres erfreuten, Dank zu sagen. Sicherlich ist es angebracht, daß die ganze Menschheit Gottes Güte anerkennt und bemüht ist, ihre Wertschätzung zu zeigen. Es ist besser an einem Tag des Jahres dankbar zu sein, als überhaupt nicht. Als Nachfolger Jesu, die in seinen Fußstapfen gehen, sollten wir vor allen anderen Gott Dank sagen. Jeder Tag sollte bei uns ein Tag der Danksagung sein. Wir sollten auch darüber froh sein, daß es unser (mehr …)

Ist der Tod eine Strafe oder eine Folgererscheinung?

Zwei Schriftstellen sollen in Übereinstimmung zueinander gebracht werden: die Aussage von 1. Korinther 15:56, wo es heißt: „Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz”, und der Text aus Hebräer 2:14: „ […] den […] , der die Macht des Todes hat, das ist der Teufel.” Daran schließt sich noch die Frage an: Sollen wir den Tod als Strafe für die Übertretung von Gottes Gesetz betrachten oder als natürliche Folgeerscheinung von Krankheiten, die durch Ungehorsam den Geboten Gottes gegenüber hervorgerufen wurden? Zunächst wenden wir uns der Frage zu und erörtern dann die genannte mögliche Übereinstimmung der zitierten Schriftstellen. Dazu betrachten wir den Begriff des Todes unter den beiden Aspekten. Er kommt nicht jetzt über die Menschen als personenbezogenes Urteil von Gott, als Strafe für den Ungehorsam eines Individuums, denn es sterben nicht nur Kriminelle oder bösartige Leute, sondern auch Heilige und lallende Babys: (mehr …)