Leben

Das symbolische Brot und der symbolische Kelch

„Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“ (1. Korinther 11:26)

Schon bald, Ende März 2026, werden sich Nachfolger Jesu auf der ganzen Welt in kleinen Gruppen versammeln, um erneut des Todestages ihres Meisters vor fast zweitausend Jahren zu gedenken. Dieses Gedächtnismahl wird ein einfacher Gottesdienst sein, bestehend aus zwei Symbolen, ungesäuertem Brot und der Frucht des Weinstocks, die für das von Jesus geleistete Loskauf-Opfer und dessen Segnungen für uns jetzt und zu gegebener Zeit für die gesamte Menschheit stehen. Die folgenden Ausführungen befassen sich mit der Bedeutung und Wichtigkeit dieser einfachen Symbole.

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Lektionen vom Fluss Jordan

„Denn ihr geht über den Jordan, um hineinzuziehen, das Land in Besitz zu nehmen, das der Herr, euer Gott, euch gibt; und ihr werdet es in Besitz nehmen und darin wohnen. Und so achtet darauf, all die Ordnungen und die Rechtsbestimmungen zu tun, die ich euch heute vorlege!“ (5. Mose 11:31,32)

Mehr als dreitausend Jahre sind vergangen, seit die Israeliten die Anweisungen unseres Leittextes erfüllten, den Jordan überquerten und erstmals das ihren Vorfahren verheißene Land betraten. Der Fluss Jordan hat in der Geschichte des auserwähltem Volkes Gottes, der Nation Israel, eine wichtige Rolle eingenommen. Wenn wir in der Heiligen Schrift nachforschen, können wir vielen Ereignissen, die ihn betreffen, eine wichtige Bedeutung beimessen. Obwohl Israel als Nation heute noch nicht die Hand Gottes in seinen Angelegenheiten und genauso wenig die Symbolik, die in der Betrachtung des Jordans enthalten ist, voll und ganz versteht, sehen Bibelforscher diese Dinge durch die erleuchtende Kraft von Gottes Heiligem Geist. Das gilt besonders, wenn die Zeit näher rückt, in der das Reich Gottes durch Christus auf der Erde errichtet wird.

Viele der herausragenden Ereignisse im alten Israel, die eine bildhafte Bedeutung hatten, waren mit dem Jordan verbunden. Aus den biblischen Berichten geht hervor, dass Gott angeordnet hat, dass die Israeliten auf der Ostseite des Toten Meeres und des Jordans hinaufziehen und dann den Fluss in Richtung Westen überqueren sollten, um Kanaan zu betreten. (5. Mose 4:45 – 49; 11:29 – 31) Es wäre viel einfacher gewesen, wenn sie auf der Westseite des Toten Meeres hinaufgezogen wären und den Jordan gar nicht hätten überqueren müssen. Doch ihre Reise auf der Ostseite bot Gott die Gelegenheit, den Israeliten und uns wertvolle Lektionen zu erteilen. Wir erinnern uns auch daran, wie der Jordan in vielen der Erlebnisse von Elia und Elisa einfloss, von denen die meisten im zweiten Buch der Könige aufgezeichnet sind. David hatte ebenfalls viele Erfahrungen am Jordan, die von Bedeutung sind, und es ist auch bemerkenswert, dass Jesus im Jordan getauft wurde.

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Uns unter Gottes Hand demütigen

„Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht zur rechten Zeit.“ (1. Petrus 5:6)

An einigen Stellen verwendet der englischsprachige Autor Bibelübersetzungen, für welche es keine genaue Entsprechung in deutschen Versionen gibt. Der Text wurde in diesen Fällen direkt aus dem Englischen übersetzt. Im Klammern befindet sich dann die Anmerkung: „ISV“ oder „ISV-Bibel „für die „International Standard Version“, bzw. „nach Weymouth NT“ oder „WNT“ für die soeben genannte Übersetzung des Neuen Testaments.

Der historische Bericht über Josefs Leben ist im ersten Buch Mose, Kapitel 37-50, festgehalten und enthält wertvolle Lektionen über Demut, Glauben und Vertrauen in den Herrn. Als er siebzehn Jahre alt war, hassten ihn seine Brüder „so sehr, dass sie nicht imstande waren, höflich mit ihm zu sprechen“, weil ihr Vater Josef mehr liebte als sie. (1. Mose 37:2-4, ISV Bibel; vergleiche auch die Menge-Übersetzung) Josef hatte dann zwei Träume, die er wiederum seiner Familie erzählte. Seine Brüder sahen in diesen Träumen eine Andeutung, dass Josef eines Tages Herrscher über sie sein würde. Folglich „hassten sie ihn noch mehr“. Sein Vater Jakob jedoch „dachte ständig über all das nach“. (Verse 5 – 11)

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Der Heilige Geist – Teil 5: Geboren aus dem Geist

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ (Johannes 3:3)

Die Worte unseres Textes wurden von Jesus an Nikodemus, einen Pharisäer, gerichtet, der bei Nacht zu dem Meister kam, um mehr über ihn und seine Lehren zu erfahren. Der Text lenkt unsere  Aufmerksamkeit auf einen weiteren Zug des göttlichen Planes, der durch den Heiligen Geist oder die Kraft Gottes ausgeführt wird. Es handelt sich dabei um diejenigen, welche mit Christus in dem Königreich, das alle Geschlechter der Erde segnen soll, leben und herrschen werden. Sie müssen zu allererst zu einem neuen Leben „geboren“ werden. Jesus gebrauchte die unsichtbare Kraft des Windes als eine Darstellung für eine der Kennzeichen des neuen Lebens. „So ist jeder, der aus dem Geiste geboren ist.“ (Johannes 3:8)

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