Gesinnung

Gottes Sichtweise auf Krieg und Gewalt

„Der Kriege beschwichtigt bis ans Ende der Erde, Bogen zerbricht und Speere zerschlägt, Wagen mit Feuer verbrennt.“ (Psalm 46:9)

Wir befinden uns nun mitten im 21. Jahrhundert. Die Weltlage verschlechtert sich rapide. Die Menschen, denen wir vertraut haben, die Dinge, die wir kennen und schätzen gelernt haben und sogar für selbstverständlich gehalten haben, verschwinden. Viele Menschen auf der Welt leben heute in einem ständigen Zustand der Angst. Wir sehen mit eigenen Augen, dass die Spannungen in der Welt so hoch sind wie nie zuvor. Konflikte, Kriege und Terroranschläge füllen derzeit unsere Schlagzeilen und Nachrichtenberichte. Die Welt befindet sich in einem Strudel, der viele Menschen um ihre Existenz fürchten lässt. Ein Kampf zwischen den vermeintlichen Mächten des Guten und des Bösen auf der Erde ist im Gange. Es wurde zu den Waffen gerufen, was dazu geführt hat, dass Gewalt mit Gewalt vergolten wird. Auf den Einzelnen wird großer Druck ausgeübt, sich um jeden Preis „dem Kampf anzuschließen“. Die Menschheit im Allgemeinen sucht keine Hilfe bei Gott, sondern verlässt sich auf ihre eigenen Methoden, um Frieden in die Welt zu bringen. In dieser Situation sieht sich das Kind Gottes mit vielen wichtigen Entscheidungen konfrontiert. Was lehrt die Heilige Schrift über Gewalt, Krieg und Töten? Wie kann die Heilige Schrift als Grundlage für die Ablehnung von Krieg und Gewalt herangezogen werden? Wir hoffen, dass die folgende Erörterung dem Leser Antworten auf diese wichtigen Fragen geben kann.

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Eines Sinnes sein – in Christus

„Wenn es nun irgendeine Ermunterung in Christus (gibt), wenn irgendeinen Trost der Liebe, wenn irgendeine Gemeinschaft des Geistes, wenn irgendein herzliches (Mitleid) und Erbarmen, so erfüllt meine Freude, daß ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid.” – Philipper 2:1 und 2 Der Brief an die Philipper ist einer der Briefe, die der Apostel Paulus verfaßte, während er im Gefängnis in Rom war. Jahre später war er nach Philippi in Makedonien gegangen, nachdem er eine Vision von Gott empfangen hatte, von der er in Apostelgeschichte 16:9 – 12 berichtet. In seinem Brief an die Philipper drückt Paulus seine große Liebe für sie aus, aber er ermahnt sie auch, den Geist der Einheit zu bewahren – den Geist Christi – dem er Zeugnis gegeben hatte, als er bei ihnen war. Wir finden den Brennpunkt dieser Lektion im 2. Kapitel des Paulusbriefes, und unser Titel „Eines Geistes sein in (mehr …)