Beispiele

Gottes Sichtweise auf Krieg und Gewalt

„Der Kriege beschwichtigt bis ans Ende der Erde, Bogen zerbricht und Speere zerschlägt, Wagen mit Feuer verbrennt.“ (Psalm 46:9)

Wir befinden uns nun mitten im 21. Jahrhundert. Die Weltlage verschlechtert sich rapide. Die Menschen, denen wir vertraut haben, die Dinge, die wir kennen und schätzen gelernt haben und sogar für selbstverständlich gehalten haben, verschwinden. Viele Menschen auf der Welt leben heute in einem ständigen Zustand der Angst. Wir sehen mit eigenen Augen, dass die Spannungen in der Welt so hoch sind wie nie zuvor. Konflikte, Kriege und Terroranschläge füllen derzeit unsere Schlagzeilen und Nachrichtenberichte. Die Welt befindet sich in einem Strudel, der viele Menschen um ihre Existenz fürchten lässt. Ein Kampf zwischen den vermeintlichen Mächten des Guten und des Bösen auf der Erde ist im Gange. Es wurde zu den Waffen gerufen, was dazu geführt hat, dass Gewalt mit Gewalt vergolten wird. Auf den Einzelnen wird großer Druck ausgeübt, sich um jeden Preis „dem Kampf anzuschließen“. Die Menschheit im Allgemeinen sucht keine Hilfe bei Gott, sondern verlässt sich auf ihre eigenen Methoden, um Frieden in die Welt zu bringen. In dieser Situation sieht sich das Kind Gottes mit vielen wichtigen Entscheidungen konfrontiert. Was lehrt die Heilige Schrift über Gewalt, Krieg und Töten? Wie kann die Heilige Schrift als Grundlage für die Ablehnung von Krieg und Gewalt herangezogen werden? Wir hoffen, dass die folgende Erörterung dem Leser Antworten auf diese wichtigen Fragen geben kann.

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Geistiger Hochmut

„Die Liebe tut nicht groß, bläht sich nicht auf.”

1. Korinther 13:4

Groß zu tun oder sich aufzublähen ist für Gott in allen Fällen unannehmbar, aber besonders bei solchen, die sich auf Christus berufen. Ein solches Verhalten liefert den Beweis von Hochmut, und Hochmut ist ein Nebenprodukt von kultivierter Selbstsucht. Der selbstsüchtige Geist sucht letztendlich ängstlich nach allem, was als wertvoll und befriedigend erscheint, wie Reichtum, Ruhm und Auszeichnung unter den Menschen. In dem Maß, in welchem er erfolgreich ist, dies zu erlangen, folgt schon bald die Neigung, sich selbstgefällig, unabhängig und größer als andere zu fühlen. Unter einigen wird Hochmut gepflegt, bis sich dieser zu ausgefallenen Gedanken eingebildeter Bedeutung ausweitet.

Die Stolzen erkennen nicht, wie schwierig es für andere ist, sie zu lieben, oder wie wirklich unwichtig sie in den Augen anderer erscheinen. Es wundert uns nicht, daß der weise Salomo erklärte: „Vor dem Verderben (kommt) Stolz, und Hochmut vor dem Fall.” – Sprüche 16:18 Dies ist wahr, weil die egoistisch gesinnten Menschen ihren Wert und ihre Fähigkeiten überschätzen, und wenn sie auf der Waage gewogen werden, lassen sie traurigerweise einen Mangel an einem göttlichen Charakter erkennen.

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Fußstapfennachfolger

Das Wort „Fußstapfennachfolger” ist uns allen sehr geläufig, mit ihm bezeichnen wir im allgemeinen die treuen Nachfolger Christi des Evangelium-Zeitalters. Wir finden eine erste Andeutung dazu schon im Alten Testament in den Psalmen, wo in einem Psalm von Asaf, von den mächtigen Taten des Allmächtigen Schöpfers die Rede ist: „Du bist der Gott der Wunder tut, du hast deine Stärke kundgetan unter den Völkern. Du hast dein Volk erlöst mit (deinem) Arm, die Söhne Jakobs und Josefs … Durch das Meer (führt) dein Weg und deine Pfade durch das große Wasser. Doch deine Fußspuren kannte niemand.” – Psalm 77:15, 16 und 20. Hier spricht der Psalmist von den Wundern, mit denen der Ewige den Pharao und die Götter Ägyptens in die Knie zwingen ließ und von einer Erlösung, die durch Seinen Arm geschah, durch den unsichtbaren Logos, der auch Sein vorbildliches Volk aus der Knechtschaft Ägyptens führte, wie dies der (mehr …)