Kirche

Was die Kirche opfert

In den Schriften wird das Wort Opfer sehr passend so angewendet, dass ihm zwei unterschiedliche Bedeutungen zukommen – erstens wird mit ihm die Übergabe unseres Willens beschrieben, damit Gottes Wille in uns getan wird. Und zweitens zeigt es uns das Werk unseres großen Hohenpriesters, dem wir uns selbst übergeben, und der unsere Weihung gegenüber Gott annehmbar macht. Zuerst opfern wir, was wir an gegenwärtigen irdischen Rechten, Vorrechten und Gelegenheiten haben; denn dies ist das, was wir besitzen. Aber zusätzlich geben wir etwas durch Glauben auf. Durch den Glauben erkennen wir, daß Gott eine Vorsehung getroffen hat, daß die ganze Menschheit das Vorrecht der Wiederherstellung zur Vollkommenheit während des Millennium-Zeitalters haben soll; und durch Glauben verzichten wir auf unsere Teilnahme an den Wiederherstellungsvorrechten oder „geben sie auf”. So ist die Summe unseres Aufgebens unsere Übergabe von allem, was wir besitzen und unser das Aufgeben dessen, was wir durch den Glauben an (mehr …)

Beauftragt zu lehren

„Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand lehre; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge, und wie sie euch belehrt hat, so bleibet darin.” – 1. Johannes 2:27 (nach Schlachter) Viele sind der Segnungen, die das geweihte Volk Gottes mittels Seines Heiligen Geistes erreichen. Der Heilige Geist Gottes ist Seine heilige Kraft. In unserem Fall ist es die Kraft Seiner Gedanken, Seines Willens über unser Leben und auch Seine heilige Kraft, wie sie sich im Zusammenhang in Seiner vorhersehenden Überwaltung all unserer Erfahrungen offenbart. Gottes heiliges Wort berichtet über Seine Gedanken, Seinen Willen für Sein geweihtes Volk. Durch das demütige und unterwürfige Studium Seines Wortes und dem Gehorsam gegenüber den darin offenbarten Vorschriften können wir uns Ihm gegenüber als bewährt erweisen. – 2. Timotheus 2:15 Diejenigen, die sich selbst (mehr …)

Frage Q404:1

Frage von 1913: Haben sich die Ansichten bezüglich der Rechtfertigung der Kirche geändert, so daß die Darstellungen in Band 1 der Schriftstudien nicht mehr mit der heutigen Anschauungen übereinstimmen? Antwort: „Ganz sicher nicht! Wenn es so wäre, würden wir Verlag und Verbreitung des 1. Bandes stoppen. „ …. der Pfad des Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, das stets heller leuchtet bis zur Tageshöhe.” – Sprüche 4:18 So wird auch der Gegenstand der Rechtfertigung von vielen aus dem Volk des Herrn immer klarer erkannt. Manche Merkmale, die ihnen früher entgangen waren, sind jetzt offenbar. So hat in der Vergangenheit – und bei einigen trifft dies auch heute noch zu – so mancher nicht wahrgenommen, daß Rechtfertigung aus Glauben ein sich schrittweise vollziehender Prozeß ist. Jeder weitere Glaubensschritt führt daher näher ans Ziel. Doch dieser äußerste Rechtfertigungszustand ist erst erreicht, wenn sich unser Glaube durch Gehorsam und völlige Selbstaufgabe in der (mehr …)

An welchem Tag ist Sabbat?

„Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen worden und nicht der Mensch um des Sabbats willen.” – Markus 2:27 Die Bibel lehrt einige Lektionen, die den Sabbat betreffen, doch stellt sich oft die Frage, worin das Ziel dieser Lektion besteht. Das vierte der zehn Gebote weißt auf den siebten Tag hin und fordert seine Beobachtung als einen Tag der Ruhe – und nicht mehr. Die zehn Gebote stellten als Ganzes die Grundlage des Gesetzesbundes dar, der für jeden Juden vorgeschrieben war. Den Juden, die alle jene Gesetze halten würden, war ewiges Leben verheißen worden. Aber nicht alle Gesetze zu halten, bedeutete eine erneute Verurteilung. Hierüber kann kein Zweifel bestehen. Zur Zeit unseres Herrn waren jedoch die jüdischen Religiösen in einem beträchtlichen Grad zu Formalisten geworden, und es wurde mehr Wert auf die Befolgung der buchstäblichen Gebote gelegt, als auf deren wirklichen Geist und deren wirkliche Bedeutung. Jesus tadelte dies (mehr …)