Gott

Vergiß nicht, was Gott an dir getan hat

Mit einem Rückblick auf die Wanderung Israels in der Wüste ermahnt Mose kurz vor seinem Tod Sein Volk zur Bündnistreue mit ihrem Gott und führt ihnen noch einmal vor Augen, daß Leben und Tod von ihrem Gehorsam gegenüber dem Gesetz abhängen. – 5. Mose 30:15 Mose hält Rückschau auf die vierzig Jahre in der Wüste und erinnert das Volk daran, wie es aus der Knechtschaft Ägyptens befreit worden ist, und wie Gott sie unter großen Wundern von der Unterdrückung durch den Pharao und die Ägypter befreit hat, und wie der Ewige Seinen Bund mit ihnen geschlossen hat. Er ruft ihnen ins Gedächtnis zurück, daß Gott sie in den vierzig Jahren der Wüstenwanderung mit Manna speiste, und daß es ihnen nicht an Wasser fehlte, um ihren Durst zu stillen, daß ihre Kleidung nicht verschlissen und ihre Füße nicht geschwollen waren in diesen vierzig Jahren. – 5. Mose 8:3 und 4 Mose, (mehr …)

Frage Q552:1 (Priestertum – warum nicht Hiob und andere?)

Frage von 1910: Da die Priester das Amt des Opferns innehatten und da niemand Priester werden konnte, der nicht von Gott berufen war, wie verhält es sich dann mit den Personen aus den Alttestamentlichen Überwindern, z. B. Hiob, die keine Priester waren und doch Opferungen vornahmen? Antwort: „Die Opfer dieser Männer waren keine Sündopfer. Ihre Opferungen fanden nicht als Vorbilder nach dem Gesetz, als Versöhnungstagsopfer z. B., statt. Die Anordnungen im jüdischen Gesetz, denen zufolge die Opferung nicht mehr in den Händen von Einzelpersonen lag, sondern auf die Priester überging, war ein Neuanfang in Gottes Handeln. Bekanntlich hat Abraham vor der Einrichtung des Priestertums Opfer dargebracht. Wann Hiob genau gelebt hat, wissen wir nicht; wir wissen nur, daß er aus Uz kam und vor Gott mit vollkommenem Herzen wandelte, doch wir gehen sicher recht in der Annahme, daß er nicht in der Zeit des Gesetzesbundes mit seinen vorbildlichen Opfern lebte. (mehr …)

Namen, die in dem Buch des Lebens des Lammes eingetragen sind

„Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.” – Offenbarung 3:5 Die Einladung dieses Evangelium-Zeitalters gilt einer besonderen Klasse, einer Klasse, die bekennt, außerhalb der Harmonie mit den gegenwärtigen Zuständen zu sein – nicht in Harmonie mit der Sünde zu sein. Diejenigen, die dieser Klasse angehören werden, mögen solche sein, denen eine Erkenntnis der Anordnungen Gottes durch Christus zugesagt worden ist; und diese können, ohne Schaden zu nehmen, von diesem Vorrecht Gebrauch machen, indem sie für sich entscheiden, sich dem Herrn zu weihen. Wie Jesus von denen, die ihn umgaben, mißverstanden wurde, als er sein irdisches Leben im Dienst für den Vater und für die Wahrheit niederlegte, so müssen auch jene, die in den Fußstapfen Jesu nachfolgen, in der gleichen Weise Enttäuschungen in irdischen Angelegenheiten (mehr …)

Die Berufung zum Dienst des Herrn

„Hier bin ich, sende mich” – Jesaja 6 Heute wollen wir Jesajas Vision studieren. Der Tempel in Jerusalem, auch Haus Jahwes genannt, war der Schauplatz dieser Vision. Aber an Stelle des Heiligen und des Allerheiligsten, des Gnadenstuhls, des Altars, des Schaubrottisches und des goldenen Leuchters war alles anders: Es gab einen prächtigen Thron und darauf saß der Herr. An seinen beiden Seiten standen als Repräsentanten der göttlichen Eigenschaften vier Seraphim, während sein zahlreiches Gefolge den ganzen Tempel füllte. Licht der Herrlichkeit war im ganzen Raum, und zwei der Seraphim riefen aus: „Heilig, heilig, heilig ist Jahwe der Heerscharen.” Und die beiden auf der anderen Seite antworteten: „die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit.” Von dieser Gegenrede „erbebten die Grundfesten der Schwellen von der Stimme der Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt”. Laßt die ganze Erde erfüllt sein von der Herrlichkeit des Herrn Die Bedeutung dieser Vision dürfen wir (mehr …)