Verlag und Bibelstudien-Vereinigung e. V.

Israels Neuer Bund

„Und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr herbeiwünscht, siehe, er kommt, spricht der HERR der Heerscharen. Wer aber kann den Tag seines Kommens ertragen?” – Maleachi 3:1 – 5

Vor sechstausend Jahren verurteilte unser Schöpfer in Eden in einem gerechten Urteil Seine ungehorsamen Kinder zum Tode, und Er gab zu verstehen, daß letztlich der Same des Weibes das Haupt der Schlange zerschmettern würde. Diese verborgene Verheißung war die erste Andeutung der göttlichen Barmherzigkeit, die unser gnädiger Schöpfer vor Grundlegung der Erde bei sich selbst beabsichtigt hatte. Immer edel, freundlich und gnädig hielt unser Schöpfer Seine Barmherzigkeit zum Guten Seiner Schöpfungen zurück – damit sie lernen möchten, die außerordentliche Sündhaftigkeit der Sünde anzuerkennen. Dies war auch zum Guten der Engel, damit sie Seine Gerechtigkeit völlig erkennen sollten, wie auch Seine Weisheit und Macht, auf die Gott vom Standpunkt der genauen Gerechtigkeit bei Seinem Handeln mit Seinen Schöpfungen beharrt. Sie hatten gesündigt und dadurch allen Anspruch auf ewiges Leben eingebüßt, daß Er ihnen unter Bedingungen gegeben hatte.

Ewige Qualen sollten, wie wir aus Gottes Eigenschaften ersehen können, in keinem Sinn oder Grad bei der göttlichen Absicht Einlaß finden. Sein Urteil über den Menschen war deutlich festgelegt: „Sterbend sollst du sterben”, nicht lebend sollst du in Qualen leben. „Die Seele, die sündigt, die soll sterben.” – 1. Mose 2:17, Hesekiel 18:4 Gott beabsichtigte durch Sein Handeln unserem Geschlecht ein Prinzip göttlicher Herrschaft zu veranschaulichen und letztlich überall wirksam zu machen – unter all Seinen Schöpfungen auf der geistigen Ebene wie auch auf der irdischen Ebene.

Lange Jahrhunderte danach, in der siebten Generation der Kinder Adams, sprach Gott prophetisch durch einen von ihnen, durch Henoch. Dieser sagte: „Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden, um Gericht zu halten über alle … .”, um Gerechtigkeit unter den Menschen aufzurichten. Die Zeit verging, aber die Sünde herrschte vor, und das Kommen des großen Erretters war noch zukünftig. – Judas 14

Als nächstes sprach Gott zu Abraham, nachdem Er zuvor dessen Glauben und Treue geprüft hatte. Ihm gegenüber erwähnte Er den gleichen großen Erretter, der der Schlange den Kopf zermalmen würde und in großer Herrlichkeit kommen würde mit Zehntausenden seiner Heiligen. Er versicherte dem Abraham, daß dieser Eine irgendwie mit seiner Nachkommenschaft gleichgesetzt sei, so daß er passend als der Same Abrahams bezeichnet würde. Gott sagte: „Und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.” – 1. Mose 12:3

Der göttliche Plan wurde nicht geändert, aber es wurden deutlich mehr Aussagen diesbezüglich gemacht. Danach dachten alle von Gott, daß Er durch Abrahams Samen nach der Messianischen Segnung ausschauen würde. Außerdem wurde der Bund dem Abraham danach mit einem Eid bestätigt, danach dem Isaak, danach dem Jakob. Jene Bundesverheißung wurde die Grundlage für die Annahme der ganzen Nation Israel durch Gott – aller Kinder Jakobs. Sie wurden Erben des Abrahamischen Bundes – des Eidesbundes. Wenn eine so große Ehre einigen des jüdischen Volkes vom Allmächtigen Gott angeboten wurde, daß zeitweise arrogant und stolz in Erscheinung trat, so sollten wir nicht vergessen, daß irren menschlich ist – zu vergeben aber göttlich. Wenn wir an ihrer Stelle ständen, würden vielleicht unsere Unvollkommenheiten ihnen ähnlich in Erscheinung treten.

Gottes Gesetzesbund

Israels Erfahrungen der Trübsal und Gefangenschaft in Ägypten waren wahrscheinlich nötig, sie auf Gottes großes Vorhaben vorzubereiten – daß sie das Gesetz halten und zum Lohn ewiges Leben erlangen sollten. Wie geschrieben steht: „Welcher Mensch dieselben tut, der wird dadurch leben.” – 3. Mose 18:5 Israel freute sich sehr über diese Verkündung des göttlichen Vorzugs, der mehr für sie, als für alle anderen der Menschheit bestand. Der Gesetzesbund wurde vermittelt. Die Opfer von Stieren und Böcken bewirkten eine buchstäbliche Versöhnung für sie für ein Jahr lang, so daß sie in dieses Bündnisverhältnis mit Gott eintreten konnten. Aber als sie versuchten, das Gesetz zu halten, waren sie enttäuscht. Sie gingen fehl. Das Gesetz Gottes ist das völlige Maß der Möglichkeiten eines vollkommenen Menschen, und die Juden, die wie alle übrigen Menschen unvollkommen waren, fanden, daß sie etwas Unmögliches unternommen hatten.

Nicht ein einziger Jude hielt das Gesetz vollkommen. Daher erlangte auch nicht ein einziger Jude während des ersten Jahres ewiges Leben. Aber dies voraussehend traf Gott Vorbereitung für eine Wiederholung des Versöhnungstages Jahr für Jahr, so daß das Volk sich fortwährend bemühen sollte, ewiges Leben zu erlangen. Jahr um Jahr, Jahrhundert um Jahrhundert, gingen sie fehl, und Mutlosigkeit trat an die Stelle der Hoffnung. Gott lehrte sie eine große Lektion, die Notwendigkeit besserer Opfer als derjenigen von Stieren und Böcken; und Er belehrte sie auch, daß es keine andere Möglichkeit der Rechtfertigung in Gottes Sicht gibt. Sie hatten Segnungen unter diesem Bund – erzieherische Segnungen, aber nicht den Segen, auf den sie hofften – ewiges Leben. Daher waren sie nicht in der Verfassung ein nationaler Messias zu werden, wie sie gehofft hatten, ein nationaler Same Abrahams zur Segnung aller Nationen.

Ein Neuer Bund und ein besserer Mittler

Für eine Zeit lang gab Er ihnen Könige, aber diese konnten nicht die großen Dinge vollbringen, auf die sie hofften. Es wurde aber die Verheißung eines persönlichen Messias gegeben, der aus der Linie Davids, dem großen König, kommen sollte, und der im Vergleich mit dem großen, weisen und reichen Salomo einen weit höhergestellten Rang einnehmen sollte. Der Messias sollte Davids Sohn sein und doch Davids Herr. – Psalm 110:1, Matthäus 22:42 – 44 Hier begann Israel, wie Gott es entworfen hatte, den Gedanken eines persönlichen Messias, eines Königs der Herrlichkeit, zu verstehen, der ihre Nation als ein Werkzeug benutzen würde, die Welt zu besiegen, wenn jedes Knie sich beugen und jede Zunge bekennen würde zur Herrlichkeit Gottes.

Die nächste Lektion, die Israel lernen mußte, war die, daß ein Wechsel der Zeitalter kommen mußte – so daß wie Mose Mittler eines Gesetzesbundes war, ein gegenbildlicher Mose, ein Größerer als Mose, sie in die Segnungen und Vorrechte eines noch besseren Bundes einweihen würde, eines Bundes, der sie noch mehr begünstigte, einer, unter dem sie ewiges Leben erlangen konnten. Dieser Neue Bund wurde ihnen besonders durch Jeremias Prophezeiung vorgelegt. – Jeremia 31:31 – 34 Und dies zusammen mit der Feststellung Mose hinsichtlich eines größeren Mittlers half ihren Glauben an den Eidbund der Abrahamischen Verheißung aufzufrischen: „In deinem Samen werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.”

Wenn ein Mittler, der groß genug wäre, als der von Gott verheißene Bote kommen und einen besseren Bund aufrichten würde, unter dem Israel ewiges Leben erlangen konnte, und wenn er, als der Nachkomme Davids ihr König werden sollte, dann würde Abrahams Same, die Nation Israel, unter dem großen Messias-König tatsächlich völlig dazu befähigt sein, alle Geschlechter der Erde zu segnen. Der Gedanke an diese Herrlichkeit für ihre Nation bekam eine frische Belebung, und es sammelten sich um sie die fünfzigtausend Juden von allen Stämmen Israels, die unter dem Erlaß des Cyrus aus der babylonischen Gefangenschaft zurückkehrten.

Durch den Propheten Hesekiel wies der Herr erneut auf die Tatsache hin, daß ihr am Sinai geschlossener Gesetzesbund einem Neuen Bund Platz machen müsse, einem besseren Bund, bevor ihr großer Segen der Wiederherstellung kommen könne. Von der Zeit redend, in welcher Er sie aus allen Ländern wieder sammeln und die dem Abraham, Isaak und Jakob gegebene Verheißung an ihnen erfüllen würde, und Er sie zu einer großen Nation und zum Segen der anderen Nationen machen würde, erklärte der Herr: „Nicht um euretwillen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen.” Er setzt dann seine Rede fort, um ihnen zu sagen, daß zu der Zeit, in der Er sie in Seine Liebe und Gunst zurückbringen wird, Er auch ihren Stolz demütigen wird durch die Wiederherstellung der Samariter und der Sodomiter – Völker, die Israel als Untergebene und Sünder verabscheute. – Hesekiel 36:22

Gott erklärt, daß keines dieser Völker jemals so schwere Sünden gegen die Güte Gottes begangen hätte, wie Israel, und daß, wenn Er Israel wiederum segnen würde, Er auch diese Völker in ihrer Mitte segnen würde. Wir wollen hier Seine Worte zitieren:„Und deine Schwestern, Sodom und ihre Töchter, werden in ihren früheren Zustand zurückkehren, und Samaria und ihre Töchter werden in ihren früheren Zustand zurückkehren, und auch du und deine Töchter, ihr werdet in euren früheren Zustand zurückkehren … Ich aber, ich will an meinen Bund denken, (den ich) mit dir in den Tagen deiner Jugend (geschlossen habe) und will dir einen ewigen Bund aufrichten,… und ich sie dir zu Töchtern gebe, (Sodomiter und Samariter) aber nicht wegen deines Bundes(verhaltens). (Nicht unter dem alten Gesetzesbund; sondern unter dem zukünftigen Neuen Bund) Und ich selbst werde meinen Bund mit dir aufrichten, damit du daran denkst und dich schämst und den Mund nicht mehr öffnest wegen deiner Schmach, wenn ich dir alles vergebe, was du getan hast, spricht der Herr, HERR.” – Hesekiel 16:55 – 63

Wer kann den Tag seines Kommens ertragen

Dieser neue und bessere Bund soll durch einen persönlichen Messias vermittelt werden – einen noch herrlicheren Mittler als Mose, einen noch herrlicheren König als David, diesen Einen, nach dem Israel auszuschauen begann, und den sie herbeisehnten. Können wir überrascht sein, daß sie dabei fehlgingen, ihn in dem demütigen Nazarener wahrzunehmen, der auf Golgatha starb? Wir können es nicht! Nichts als nur ein besonderer Beistand durch den Heiligen Geist würde jemand befähigen, die Verbindung zwischen den herrlichen Bildern der Prophezeiungen und der demütigen Erscheinung von Ihm zu erkennen, der kam, die Prophezeiungen zu erfüllen. Wir sehen jedoch, daß der große Messias der Herrlichkeit, Jesus, bei seinem zweiten Kommen als König der Könige und Herr der Herren jeden Anspruch jüdischer Erwartung und prophetischer Aufzeichnung völlig erfüllte. Einige können sehen, aber andere können es noch nicht, daß der, welcher durchstochen wurde, der gleiche ist, der als der Sohn Gottes in großer Herrlichkeit ist, um in Kürze Israel zu segnen – und durch Israel alle Geschlechter der Erde.

Unser Leittext spricht von einer anderen Prophezeiung dieses gleichen großen Messias, dem Mittler des Neuen Bundes, dem König der Könige und Herrn der Herren, der als der Repräsentant des großen Jahwe, Seines Vaters, herrschen wird, bis alle seine Feinde niedergeworfen sind – bis Satan gebunden und letztlich vernichtet wird – bis Adam und sein Geschlecht von der göttlichen Verurteilung befreit und unter den Vorkehrungen des Neuen Bundes von Sünde, Erniedrigung und Tod zur Vollkommenheit und ewigem Leben erhoben werden, und die Unwilligen und Ungehorsamen im Zweiten Tod vernichtet sein werden.

Der Prophet Maleachi stellt fest, daß der Messias des Neuen Bundes, den er ankündigt, der herrliche Mittler und gegenbildliche König ist, auf den sie so lange gewartet hatten, und an den zu denken, ihnen Freude bereitete. Er würde zu dem Tempel kommen – damit einbeziehend, daß er nicht nur ein gegenbildlicher Prophet und ein gegenbildlicher König sein würde, sondern auch ein gegenbildlicher Priester – „nach der Ordnung Melchisedeks”.

Aber nachdem diese freudige Ankündigung gemacht wurde, daß sie nach ihrem lang erwarteten und herrlichem Mittler des Neuen Bundes ausschauen sollten, wurden sie gewarnt, daß sein Tag ein Tag der Trübsal sein würde, ein Tag besonderer Prüfung und Erprobung, damit der Herr die gegenbildlichen Priester und gegenbildlichen Leviten zum Dienst im gegenbildlichen Tempel finden möge. Denn er würde „wie das Feuer eines Schmelzers” sein, um die Schlacke zu entfernen, und nur das reine Metall übrig zu lassen – feurige Trübsale und Prüfungen einschließend. Er würde „wie das Laugensalz von Wäschern” sein, in dem Sinn, daß ein großes Waschen stattfinden würde, um die Berufenen, Auserwählten und Treuen für das Königreich auszusondern. – Maleachi 3:2

Zu jener Zeit wird die Weihung von Juda und Jerusalem, die sich dem Herrn weihen, angenommen werden wie in alten Zeiten. Wir können verstehen, daß dieser Geist der Hingabe jetzt unter den Juden wiederbelebt wird, besonders unter jenen, die mit Jerusalem und der Zionistischen Bewegung verbunden sind. Bisher ist dies eine politische Bewegung im Interesse der Nationalisierung und einer Heimstätte für die im Exil Lebenden gewesen. Jetzt ist jedoch die bestimmte Zeit für eine wirkliche Bewegung jener gekommen, die Glauben haben, sich Gott zu nähern, und jenen Glauben zu zeigen, indem sie mithelfen bei der Wiederherstellung des irdischen Jerusalem und dessen Interessen.

Warum sich das Kommen des Messias verzögerte

Dem Erstgezeugten des Vaters wurde als Sein herrlicher Bevollmächtigter bei dem großen Werk der Schöpfung die Ehre garantiert, der großartige Bote des Bundes, der große Prophet, Priester und König Israels zu werden, der große Michael von Daniel 12:1. Aber es waren Prüfungen mit der Erlangung dieser hohen Stellung verbunden.

  1. Durch Glauben mußte er seine himmlische Herrlichkeit im Gehorsam gegenüber dem Willen des Himmlischen Vaters niederlegen, um ein Mensch zu werden – nicht ein sündiger Mensch, sondern ein vollkommener Mensch – heilig, sündlos, unbefleckt, abgesondert von den Sündern.
  2. Somit zubereitet, der Erlöser zu werden, war es sein Vorrecht, eine völlige Weihung seiner irdischen Interessen zu vollziehen – und des Vaters Freude, ihn am Jordan mittels des Heiligen Geistes zur geistigen Natur auf höchster Ebene zu zeugen.

Für drei und einhalb Jahre brannte sein Opfer auf dem Altar. Dieses war in der Tat besser, als die Opfer von Stieren und Böcken; denn es war ein entsprechender Preis für Adam – Auge um Auge, Zahn um Zahn, das Leben eines Menschen für das Leben eines Menschen. Als Jesus so opfernd von seinem irdischen Leben getrennt wurde, erfuhr er einen Auferstehungswechsel von der menschlichen Natur zur geistigen Natur, ähnlich der, die er früher besaß, nur daß diese höher und herrlicher war. So war er gleichzeitig beides, ein Opfer und ein geistgezeugter Priester, der jenes Opfer opferte. Als er von den Toten auferstand, war sein persönliches Opfer beendet und seine persönliche Vollkommenheit, als ein geistiges Wesen, war vollständig. – Hebräer 10:1 – 14 und 13:11 – 13

Warum begann er dann nicht gleichzeitig sein großes Werk als Prophet, Priester, König und Mittler des Neuen Bundes für Israel und durch Israel für alle Welt? Es geschah auf Grund dessen, daß im Göttlichen Plan mehr als ein Opfer am Versöhnungstag vorgesehen war. Durch dieses Evangelium-Zeitalter hindurch hat dieser auferstandene, verherrlichte Hohepriester, Mittler, Prophet und König gewartet, sein herrliches Königreich der Segnungen aufzurichten – darauf wartend, daß eine kleine Zahl Heiliger aus der Welt gesammelt, geprüft, wertbefunden und mit ihm selbst verherrlicht werden sollten – eine „kleine Herde” aus der ganzen Menschheit, sowohl von den Juden als auch von den Nationen.

Wenn diese Brautklasse ihr Opfer in und unter dem Verdienst des großen Priesters vollendet haben wird, dann wird jede Anordnung zur Segnung sogleich beginnen, die von Israel als Abrahams Same und die Segnung aller Nationen durch Israel. So gesehen ist die Offenbarung von Israels großem Boten des Neuen Bundes sehr wichtig, nicht nur für die Juden, sondern auch für die Menschenwelt, die ihre Segnungen unter Israel erlangen wird, durch eine Übereinstimmung mit dem gleichen Neuen Gesetzesbund. Außerdem sind die Handvoll der gezogenen Heiligen, die während der Zwischenperiode berufen und gesammelt wurden, auch an Gottes herrlichem Königreich höchst interessiert, denn es ist die göttliche Verheißung, daß sie dann verwandelt werden, um ihrem Meister gleich zu sein und an seiner Herrlichkeit teilzuhaben.

Die Gerichte werden vom Herrn sein

Beachten wir die weitere Botschaft des Herrn durch den Propheten: „Und ich werde an euch herantreten zum Gericht und werde ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden und gegen solche, die den Lohn des Tageslöhners (drücken), die Witwe und die Waise unterdrücken und den Fremden wegdrängen und mich nicht fürchten, spricht der HERR der Heerscharen.” – Maleachi 3:5

Nun, sehen wir nicht deutlich festgestellt, daß das Messianische Königreich nicht nur Herrlichkeit und Ehre für jene bedeutet, die Er als Diener annehmen will, sondern auch Erfordernisse der Treue gegenüber den Prinzipien der Wahrheit, der Reinheit, der Harmonie mit Gott? Und diese Lektion für die Juden, die unter den Anordnungen Seines Neuen Bundes geschehen wird, wird letztlich auf alle Nationen angewandt werden. Unter jener neuen Anordnung, unter Israels Neuem Bund, werden alle Geschlechter der Erde das Vorrecht haben, durch Treue gegenüber dem großen Propheten, Priester, König und Mittler Israels und aller Geschlechter der Erde „wahre Israeliten” zu werden.

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