Verlag und Bibelstudien-Vereinigung e. V.

Der Gerichtstag der Welt

„Gott hat einen Tag festgesetzt, an dem Er die Welt richten wird.” – Apostelgeschichte 17:31

Eigentlich ist es heute in zivilisierten Ländern nicht üblich Götterbilder anzubeten, und doch wird es in einem anderen Sinn noch getan. In einem großen Umfang herrscht noch Götzenanbetung in der zivilisierten Welt, aber in einer Form, die sich von der des Altertums unterscheidet. Wir beugen uns nicht mehr vor hölzernen Abbildern nieder, wohl aber vor innerlichen Bildern – den Abbildern unserer Gedanken, unserer mentalen Erwartungen – bei einigen sind es Reichtum und Ruhm, bei anderen Bequemlichkeit und Vergnügen; und bei noch anderen sind es die Glaubensbekenntnis-Götzen unserer Vorväter – schrecklich verzerrte Darstellungen des wahren Gottes.

Paulus predigte auf dem Marshügel Jesus und die Auferstehung – Jesus als den Erlöser vom Todesurteil, der die Auferstehung von den Toten möglich machte, indem er die Forderungen des göttlichen Gesetzes gegenüber dem Sünder erfüllte – die Auferstehung als das Mittel oder die Vermittlung durch welche die von des Erlösers Tod ausgehende Segnung, Adam und alle Geschlechter der Erde erreichen wird. Wenn wir dem Gedanken des Apostel Paulus folgen, werden wir sicherlich durch seine Sicht des Evangeliums gesegnet werden.

Sich an die Nationen wendend erklärt der Apostel, daß Gott für eine lange Zeit die Vielgötterei und die Götzenanbetung „übersehen” hat, daß Er aber „jetzt den Menschen gebietet, daß sie überall Buße tun sollen”. Wir wollen die Bedeutung dieser Worte beachten. Wie und in welcher Weise „übersah” Gott die Vielgötterei und die Götzenanbetung? Und „übersieht” er sie noch? Und warum änderte Er dies, und wann begann Er damit allen Menschen zu gebieten Buße zu tun?

Die Antwort ist, daß viertausend Jahre des Götzendienstes herrschten und Gott sie „übersah” oder keine Kenntnis davon nahm. Er „übersah” bei den Götzendienern nicht, daß sie in ihrer Unwissenheit starben, um zu den Teufeln zu sagen: „Nehmt diese armen Geschöpfe, die es nicht besser wissen! Laßt sie in alle Ewigkeit brennen!” Nichts dieser Art. Unsere Vorväter stellten sich dies bloß vor und überzeugten sich selbst durch falsches Denken, und indem sie einige Schrifttexte zusammenfügten, die sie nicht genau verstanden, um diese Theorie zu unterstützen. Und dann verbreiteten sie diese zu unserer Verwirrung und zur Prüfung unseres Glaubens an Gott.

Gott „übersah” Götzendienst und Sünde viertausend Jahre lang in dem Sinn, daß Er keine Notiz davon nahm, keine Erklärung darüber abgab, keine Zurechtweisungen sandte, indem Er die Heiden in ihrer Unwissenheit ließ. Die einzige Ausnahme hierin war Gottes Handeln mit der kleinen Nation Israel. Mit den Juden schloß Er einen Gesetzesbund, der zu der Bedingung ihres völligen Gehorsams gegenüber dem Göttlichen Gesetz ewiges Leben in Aussicht stellte, dies nach dem Maßstab der Fähigkeit eines vollkommenen Menschen, den sie nicht anlegen konnten; daher starben sie den gleichen Tod wie die Heiden. Alle gingen in die Bibelhölle – in das Grab – in den Scheol, den Hades, die Verfassung oder den Zustand des Todes – einen Zustand der Bewußtlosigkeit, eines „Schlafes”.

Jesus, der Erlöser

Gott hatte jedoch keine Eile. Über viertausend Jahre verstrichen, bevor Jesus geboren wurde und weitere dreißig Jahre, bevor er seinen Dienst begann. Hatte es sich bewahrheitet, wie einige behaupten, daß Millionen all dieser Länder wegen einem Mangel an göttlicher Offenbarung blind in ewige Qual stolperten? Wir können sicher sein, daß unser gnädiger Gott, sie nicht ohne diese ließ. Wer kann an einen gerechten und liebenden Gott denken, der „übersieht” daß Millionen Seiner Geschöpfe in die ewige Qual gehen? Aber da sie nur „in den Todesschlaf fallen”, konnte Er gut die Sache Seines zukünftigen Plans im Auge behalten, wie wir sehen werden.

Die Tatsache ist, daß keine Befreiung vom Tod möglich gemacht werden konnte, bis der Erlösungs-Preis für die ursprüngliche Sünde, unter der sie zum Tode verurteilt worden waren, bereitgestellt worden war. Dies ist das Argument des Apostels, daß „Gott jetzt den Menschen gebietet, daß sie alle überall Buße tun sollen”. Das jetzt gibt zu verstehen, daß Er zuvor den Menschen nicht befahl Buße zu tun; und der Grund, warum Er es nicht tat, ist offenbar; denn all die Buße, die sie tun konnten und alles gerechte Leben, das ihnen zu tun möglich war, würde sie nicht errettet haben. Sie würden sowieso gestorben sein. Daher konnte keine Botschaft zu ihnen gesandt werden; denn, wenn der Botschafter gekommen und zu ihnen gesagt hätte, „Tut Buße und lebt entgegengesetzt zu eurem gefallenen Geschmack und Appetit”, so würde das Volk passend genug gesagt haben, „Warum? Aus welchem Grund sollten wir Selbstverleugnung, Selbstbeschränkung ausüben?” Die wahrheitsgemäße Antwort wäre gewesen, „Nein, weil du schon unter dem Todesurteil und als Sünder von Gott entfremdet bist.”

Daher schaute Gott bloß darüber hinweg oder „übersah” die Unwissenheit und den Aberglauben von der Zeit von Adam an bis zum Tod unseres Erlösers. Aber sobald Jesus gestorben war, „der Gerechte für den Ungerechten”, um Versöhnung für die Ungerechtigkeit zu schaffen, ging sogleich die Botschaft aus: Gott bietet jenen Vergebung und Versöhnung an, die an Jesus glauben und die göttlichen Bedingungen annehmen würden. Solchen sollten ihre Sünden vergeben werden. Solche sollten zur Gemeinschaft mit Gott zurückkehren können. Und im nächsten Zeitalter sollten solche schließlich die volle menschliche Vollkommenheit durch den Wiederherstellungsprozeß erlangen, aufwärts und aufwärts zu all dem, was in Adam verlorengegangen war und auf Golgatha erlöst wurde. – Johannes 3:16 und 17

Gottes festgesetzter Tag

Wir wollen mit Sorgfalt darauf achtgeben, was der Apostel über den von Gott festgesetzten Tag zum Gericht der Welt sagt. Er sagt, daß die Aufforderung zu bereuen jetzt überall zu allen Menschen ausgeht, „weil Gott einen (zukünftigen) Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird”. Der Apostel weist auf diesen Tag nicht als schon begonnen hin, sondern bloß als festgesetzt oder für die Zukunft angeordnet. Er meint, daß mit der Anordnung, daß „Jesus durch die Gnade Gottes den Tod für jeden Menschen schmecken sollte”, Gott anordnete, daß jeder Mensch ein Gericht oder eine Prüfung haben würde, um zu bestimmen, ob er sich dieser Segnungen, die der Tod Jesu ihm als eine günstige Gelegenheit zusichern würde, als würdig erweisen würde oder nicht. Der Tag war zur Zeit des Paulus noch zukünftig und ist es noch heute, weil Gott ein anderes Werk hat, welches zuerst vollendet werden soll, bevor der Gerichtstag der Welt oder die Prüfung beginnen soll.

Der Prüfungstag der Welt oder die Zeitperiode des Gerichts oder der Prüfung auf Würdigkeit oder Unwürdigkeit zum ewigen Leben wird an dem Tausendjahrtag sein, der von Petrus erwähnt wird, welcher sagte: „Beim Herrn ist ein Tag wie tausend Jahre.” Die gleiche Zeitperiode wird anderswo der Tag Christi genannt, der Tag oder die Zeitperiode der herrlichen Herrschaft des Messias. Durch die gerechte Herrschaft seines Königreichs durch die Unterdrückung von Satan und Sünde und des Auflösens von Finsternis, der Unwissenheit und des Aberglaubens, durch das Aufgehens der Sonne der Gerechtigkeit mit Heilung in ihren Flügeln wird jener herrliche Tag Segnungen gegenüber der Welt im allgemeinen bringen – Gelegenheit für jeden Einzelnen ins Gericht zu kommen oder in die Prüfung, deren Ergebnis entweder die Belohnung zu ewigem Leben sein wird oder zur ewigen Todesstrafe – „ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke”. – 2. Thessalonicher 1:9

Jener große Tausendjahrtag ist noch zukünftig; und zwischenzeitlich sind die Worte des Apostels die Menschheit betreffend noch wahr: „Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt” – „wartend auf die Offenbarung der Söhne Gottes”. – Römer 8:22 und 19

Wenn die Verzögerung von zweitausend Jahren bis zur Einführung dieses großen Tages lang erscheint, so wollen wir dabei nicht vergessen, daß sie weniger als halb so lang ist wie die vorausgehende Zeitperiode – die Zeit vor dem Kommen Jesu und seinem Sterben, „der Gerechte für den Ungerechten”. Noch ist die ganze Zeitperiode vom göttlichen Standpunkt lang, denn wie der Prophet erklärt, „Tausend Jahre sind in deinen Augen wie der gestrige Tag”, oder sogar kürzer „wie eine Wache in der Nacht”. Den sechs großen Tagen von je eintausend Jahren, in denen Sünde und Tod geherrscht haben, soll der große Sabbat der Ruhe vor dem Bösen folgen, – eintausend Jahre der Erfrischung, Wiederbelebung, Aufrichtung, Wiederherstellung. – Apostelgeschichte 3:19-23

„Das Geheimnis Gottes”

Über die Zielsetzung der neunzehn Jahrhunderte zwischen der Zeit, als Jesus als der Erlöser des Menschen starb und der Zeit, in der er seinen Thron als Wiederhersteller Adams und seines Geschlechts einnimmt, wird als einem Geheimnis gesprochen, weil das große Werk der Gnade, das hierin vollendet wird, nachweisbar der Welt verborgen bleibt. Die Juden verstehen es nicht; sie erwarteten, daß das Königreich des Messias und ihre eigene nationale Erhöhung vor langer Zeit gekommen wäre. Sie können jetzt nicht sagen, warum sie vor neunzehn Jahrhunderten von der göttlichen Gnade abgeschnitten wurden. Es ist für sie ein Geheimnis.

Die Schriften sagen uns, wer dieses Geheimnis erkennen oder verstehen mag, und wann es beendet sein wird. Sie sagen: „Der HERR zieht ins Vertrauen, die ihn fürchten, und sein Bund (dient dazu), sie zu unterweisen.” Sie sagen uns, daß „in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er posaunen wird, auch das Geheimnis Gottes vollendet wird”; welches Er geheim gehalten hat von Grundlegung der Welt an. Paulus weist auf dieses Geheimnis hin, indem er sagt, daß es „von den Weltzeiten und von den Geschlechtern her verborgen war“, und daß es „jetzt aber seinen Heiligen offenbart worden ist”. Er erklärt, was es ist, nämlich, daß wir Miterben und von der gleichen Natur mit unserem Erlöser sein sollten. – Epheser 3:6

Dies macht deutlich, daß die ganze Klasse der Kirche manchmal als „der Leib Christi, der die Kirche ist” bezeichnet wird und manchmal als „die Braut, des Lammes Frau”, die Teilhaber mit dem Erlöser in den Leiden des gegenwärtigen Lebens sein soll und der Herrlichkeit der Zukunft. Die zwanzig Jahrhunderte dieses Zeitalters sind daher entsprechend den Schriften zu dem Zweck vorgesehen gewesen, nicht um der Welt ihre Prüfung zu ewigem Leben oder Tod zu geben, sondern zur Prüfung, Erprobung, dem Berufen oder Auserwählen der Kirche und ihrer Vollkommenmachung mit ihrem Herrn, als Teilhaber an „seiner Auferstehung”, der „Ersten Auferstehung”.

Wir haben in der Vergangenheit zwei schwerwiegende Fehler hinsichtlich der göttlichen Absichten gemacht. Einer war, daß wir ohne schriftgemäße Berechtigung annahmen, daß sich die ganze Welt in der Prüfung zu ewigem Leben befindet, indem wir zu erkennen verfehlten, daß dies jetzt nur die auserwählte Kirche, die Geweihten betrifft. Der andere Fehler ist der, daß wir schlußfolgerten, daß die Kirche ein Teil der Welt wäre und daher die Trübsal der Kirche die Trübsal der Welt bedeute. Aber wir wollen darauf acht geben, was die Schrift mit Bezug auf die Kirche sagt: „Sie sind nicht von der Welt, wie ich nicht von der Welt bin”; „Ich habe euch aus der Welt erwählt”; und wiederum „So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen, und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.” – „am Tage der Heimsuchung!” – Johannes 15:19, Matthäus 5:16 und 1. Petrus 2:12

Zwei unterschiedliche Belohnungen

Wir sollten auch den großen Unterschied beachten, der zwischen dem verheißenen Lohn für die Kirche besteht und dem Lohn, der der Welt angeboten wird. In beiden Fällen wird der Lohn ewiges Leben sein. In beiden Fällen wird dies völlige Harmonie mit Gott bedeuten, weil Gott „alle Bösen vernichten wird”. Und ein weiteres Mal lesen wir, „Wer den Sohn hat; hat das Leben; wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht.” So wird denn die Erreichung des ewigen Lebens entweder von der Kirchenklasse oder der Welt bedeuten, in völlige Harmonie mit dem Himmlischen Vater und mit dem Herrn Jesus zu kommen durch das Verdienst des Opfers Christi. Es wird eine völlige Abwendung von der Sünde und eine völlige Weihung gegenüber Gott und der Gerechtigkeit bedeuten. – Psalm 145:20, Johannes 3:36 und 5:12

Der Unterschied wird in der Natur bestehen. Der Lohn für die Welt wird die irdische Natur, die menschliche Natur sein, mit ewigem Leben in einem irdischen Paradies oder Eden – weltweit. Die Menschheit verlor durch Adams Ungehorsam nie einen geistigen oder himmlischen Zustand, noch von irgendeiner anderen Art. Er besaß niemals einen solchen Zustand oder eine solche Natur oder ein Recht darauf, daß er es hätte verlieren können. Er wurde als Mensch erschaffen, „ein wenig niedriger als die Engel”. Seine Krone der Herrlichkeit und Ehren war eine irdische Krone. Seine Herrschaft erstreckte sich über die Vögel der Luft, über das Vieh und die Fische im Meer. Für dies, was er verlor, gab Jesus auf Golgatha seinen Erlösungspreis, und diese verlorenen Dinge sind die Dinge, die Jesus und seine erwählte Braut der Menschheit wiederherstellen werden während der tausend Jahre des Messianischen Königreichs. So lesen wir: „Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.” – 1. Mose 1:26, Psalm 8:4 – 8 und Lukas 19:10

Teilhaber der göttlichen Natur

Der Lohn der Kirche, ewiges Leben, Vollkommenheit und Harmonie mit Gott, wird auf der geistigen Ebene sein – die völlig unterschiedlich von der menschlichen ist. Der Mensch wird in seiner Vollkommenheit wieder ein wenig niedriger als die Engel sein; aber die Kirche, als der Leib Christi, wird mit ihrem Herrn an seiner Erhöhung „weit über Engel, Fürstentümer und Mächte und über jeden Namen, der genannt wird, hinaus” erhöht sein – zur göttlichen Natur. Dieser Lohn kommt unter einem besonderen Opferbund zur Kirche, den die Bibel näher beschreibt. – Epheser 1:21 und Psalm 50:5

Diese Kirchenklasse muß ähnlich ihrem Herrn ihre irdische Natur, irdische Interessen, Hoffnungen und Ziele aufopfern und durch den Vater zu einer himmlischen, geistigen Natur gezeugt werden, um Teilhaber an der Ersten Auferstehung zu werden, und sie muß zu ihrem Lohn kommen, bevor das Messianische Königreich aufgerichtet werden kann, zur Segnung der Menschheit im allgemeinen – der Rettung des Geschlechts von Sünde und Tod. So schrieb der Apostel, daß die seufzende Schöpfung „wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes”. – Römer 8:19 „Jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden (wie herrlich, wie groß), wir wissen, daß wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.” Unser Auferstehungswechsel wird uns dem Erretter ähnlich machen, wie geschrieben steht: „Wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick”, denn „Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht ererben”.

Kommen wir wieder zurück auf die Worte des Paulus. Der Apostel sagt nicht, daß Gott der Kirche zu opfern befahl, denn wenn zu opfern auf Befehl erfolgen würde, so würde es sich nicht mehr um ein Opfer handeln. Nirgendwo wird Gottes Volk befohlen ihre Leiber als lebendige Opfer darzustellen, noch in den Fußstapfen Jesu zu gehen, noch das Kreuz aufzunehmen und ihm nachzufolgen. Den heilig Gesinnten werden diese besonderen Opfergelegenheiten als Vorrecht – als eine günstige Gelegenheit angeboten. Wenn sie diese Dinge tun, ist die göttliche Anordnung, daß ihr Opfer durch die Zurechnung des Verdienstes Christi Gott heilig und annehmbar sein wird und ihnen eine Teilnahme mit dem Erlöser an seiner hohen Erhöhung sichern wird – der Lohn für Opfer, für Selbstverleugnung, für liebevollen freiwilligen Dienst für Gott, die Wahrheit und die Geschwister.

Er gebietet allen Buße tun

Aber der Welt im allgemeinen erteilt der Herr einen Befehl: Tu Buße, wende dich ab von deinen Sünden; komm zu mir zurück; suche mein Angesicht, suche meinen Willen zu erkennen und zu tun. Die Grundlage dieser Anordnung ist die göttliche Erklärung, daß Gottes Gnade eine Erlösung in dem Blut Jesu vorgesehen hat, eine Versöhnung durch sein Blut, und daß nach und nach die ganze Welt in der Prüfung auf Leben oder ewigen Tod sein wird an einem großen Tag der Drangsal, den Gott bestimmt hat, und über den Christus und die Kirche als Richter Aufsicht haben werden. – 1. Korinther 6:2 und 3

Wer auch immer zu einer Erkenntnis dieser großen göttlichen Anordnung durch Christus kommt, bekommt einen Anreiz in dieser gegenwärtigen Zeit rechtschaffen, vernünftig und göttlich zu leben. Wer auch immer hört und diese Anordnung beachtet, legt für sich selbst einen guten Schatz des Charakters und der Vorbereitung für sein Leben oder die Todesstrafe an, an dem großen Gerichtstag des Messianischen Königreichs. Wer auch immer diese Erkenntnis ignoriert und „für das Fleisch sät”, wird finden, daß er entsprechend dem Fleisch weitere Schwächung ernten wird, weitere Erniedrigung und schwerere Schläge oder Strafen an dem großen tausendjährigen Gerichtstag.

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